Ein großes Fass aus Stahl auf das holografisch Daten projiziert werden.

KI und Datenschutz: Arbeitsgruppe will Praxishilfe bieten. - Bild: Gorodenkoff - stock.adobe.com

| von Rita Schmidt

Das Forschungsprojekt IIp-Ecosphere entstand Anfang 2019 durch einen Innovationswettbewerb zum Thema "Künstliche Intelligenz als Treiber für volkswirtschaftlich relevante Ökosysteme“. Mit Hilfe des Projektes soll der Einsatz von künstlicher Intelligenz in der Produktion erleichtert werden. Vernetzte, intelligente und autonome Systeme sollen dabei Produktivität, Flexibilität und Effizienz steigern. Durch daraus resultierende KI-Methoden eröffnet sich für kleine und mittelständische Unternehmen leichter zugängliche Möglichkeiten die Welt der KI zu ergründen, erklärt das Forschungsprojekt in einer Pressemitteilung.

Um die künstliche Intelligenz auf allen Ebenen der Produktion einsetzen zu können und im Bestfall über die Unternehmensgrenzen hinaus wachsen zu lassen, müssen rechtliche und technische Herausforderungen gemeistert werden. Insbesondere in den Bereichen Datenschutz, Geistiges Eigentum, dem Schutz vor Geschäftsgeheimnissen oder dem fairen Zugang zu Informationen tauchen Fragen auf.

Use-Cases als Praxishilfe

Die Arbeitsgruppe "Rahmenbedingungen für Data Sharing“ des Instituts für Rechtinformatik der Leibniz Universität in Hannover, beschäftigt sich mit den notwendigen rechtlichen Implikationen. Dabei erfolgt eine enge Zusammenarbeit mit Praktikern, Juristen, Fachleuten für IT-Sicherheit und Unternehmenspartnern. Der Fokus des Arbeitskreises liegt auf dem Erarbeiten von Use-Cases und Rahmenbedingungen, die dem Projekt IIP-Ecosphere eine entsprechende Richtung geben und produzierenden Unternehmen eine Praxishilfe sein können.

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