Fertigung von Knorr-Bremse in Berlin

Knorr-Bremse hat am Berliner Standort das letzte von neun neuen Fertigungszentren für Bremsscheiben für Zugbremssysteme in Betrieb genommen. (Bild: Knorr-Bremse)

Knorr-Bremse hat sein Berliner Werk um neun große Fertigungszentren für Bremsscheiben für Zugbremssysteme erweitert. Mit der Inbetriebnahme der neunten Anlage wird ein Investitionsprogramm in Fertigungstechnologie abgeschlossen, das 2019 begann und im Rahmen dessen allein 2021 drei Produktionsanlagen für Bremsscheiben in Betrieb gegangen sind.

Dr. Nicolas Lange, Vorsitzender der Geschäftsführung, erklärt: „Durch die vorausschauende und breit angelegte Investition sind wir in der Lage, unsere Fertigungskapazitäten für Bremsscheiben signifikant zu erhöhen, gleichzeitig die Produktivität zu steigern, und somit wettbewerbsfähig zu Best-Cost-Ländern zu produzieren. Durch das deutlich gesteigerte Volumen werden wir als Partner unserer Kunden auch eine steigende Nachfrage zuverlässig bedienen können. Mit unserer Entscheidung stärken wir unseren Standort in Berlin sowie tragen zur Aufrechterhaltung und zum Ausbau von schneller, sicherer und effizienter Mobilität auf der Schiene bei.“

Die konkreten Vorteile der Erweiterung für Kunden sind auch für Andre Janis, Leiter des Berliner Werks der Knorr-Bremse Systeme für Schienenfahrzeuge GmbH, offensichtlich: „Allein durch die drei in 2021 in Betrieb genommenen Produktionszentren konnte Knorr-Bremse die durchschnittliche Lieferzeit für Bremsscheiben erneut deutlich reduzieren. Zudem bietet Knorr-Bremse seinen Kunden durch die Neuerung ein nochmal gesteigertes Maß an Flexibilität und Anpassungsfähigkeit bei der Ausrüstung ihrer Zugflotten.“

Das Berliner Werk von Knorr-Bremse.
Das Berliner Werk von Knorr-Bremse. (Bild: Knorr-Bremse)

Investitionsprogramm und Stellenausbau

Die neuen Maschinen ermöglichen größtmögliche Schnelligkeit und Variabilität: Durch eine Komplettbearbeitung können Mitarbeiter verschiedene Arbeitsgänge zusammenfassen und dadurch die Durchlaufzeit reduzieren. Alle Warte- und Rüstzeiten laufen parallel ab, sodass die Fertigung nicht beeinflusst und ein rascher Wechsel zwischen verschiedenen Bremsscheibentypen, zum Beispiel von Bremsscheiben für Highspeed- und Metrozüge, ermöglicht wird.

Das Investitionsprogramm in neun Produktionszentren und der Stellenausbau um insgesamt 27 neue Fachkräfte waren bereits 2019 gestartet worden. Nachdem im selben Jahr sowie in 2020 insgesamt fünf Anlagen die Arbeit aufgenommen hatten, gingen im Sommer und Herbst 2021 drei weitere Zentren in Betrieb. Noch im laufenden Januar 2022 wird nun die neunte und vorläufig letzte Anlage hochgefahren.

Die Leistungsfähigkeit der Zentren kam bereits jüngst bei Lieferungen für einen großen Kunden von Knorr-Bremse zum Tragen. Nachdem dieser geringe Lagerbestände für Bremsscheiben verzeichnete, drohten akute Fahrzeugstillstände. Knorr-Bremse konnte mithilfe der neuen Kapazitäten jedoch flexibel reagieren und in dem zur Verfügung stehenden Zeitrahmen an die Tausend Bremsscheiben bereitstellen. „Mit schneller Bearbeitung und Fertigung sowie optimierten und vorgezogenen Lieferterminen konnte Knorr-Bremse als Systempartner zum planmäßigen Einsatz der Züge auf der Strecke beitragen“, sagt Andre Janis.

Quelle: Knorr-Bremse

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