Knorr-Bremse AG

Der Hauptsitz der Knorr-Bremse Konzerns liegt in München, wo das Unternehmen 1905 auch gegründet worden ist. - Bild: Knorr-Bremse AG

Die Knorr-Bremse AG, Hersteller von Bremssystemen und Anbieter von weiteren Subsystemen für Schienen- und Nutzfahrzeuge, hat ihre Geschäftszahlen für das erste Quartal 2019 vorgelegt. Ralph Heuwing, Finanzvorstand Knorr-Bremse AG, äußerte sich zuversichtlich: "Wir sind stark in das Jahr 2019 gestartet. Unser Auftragsbestand auf dem Rekordniveau von 4,7 Milliarden Euro verspricht eine gute Entwicklung auch für das restliche Geschäftsjahr."

Neuer Rekordwert für Auftragbestände

Der Auftragseingang des Knorr-Bremse Konzerns stieg in den ersten drei Monaten des Geschäftsjahres 2019 um 5,3 Prozent auf 1.893 Millionen Euro gegenüber 1.798 Millionen Euro im ersten Quartal 2018. Der Auftragsbestand erreichte mit 4.701 Millionen Euro einen neuen Rekordwert für das Unternehmen.

Knorr-Bremse erwartet aufgrund des hohen Auftragsbestand auch in den kommenden Quartalen eine gute Geschäftsentwicklung. Der Umsatz im ersten Quartal 2019 stieg um 8,8 Prozent auf 1.755 Millionen Euro nach 1.614 Millionen Euro im selben Zeitraum 2018. Beide Divisionen und alle wichtigen Regionen trugen, laut Knorr-Bremse, zu diesem Wachstum bei.

Auf Basis des starken Umsatzwachstums erzielte der Knorr-Bremse Konzern in den ersten drei Monaten 2019 ein Gewinn von 334 Millionen Euro was einem Zuwachs von 13 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Das Betriebsergebnis erreichte im ersten Quartal 275 Millionen Euro.

Wachstum in den Bereichen Schienen- und Nutzfahrzeuge

Der Umsatz der Systeme für Schienenfahrzeuge, auch RVS genannt, wuchs in den ersten drei Monaten 2019 um 9,4 Prozent auf 911 Millionen Euro. Trotz globaler ökonomischer Unsicherheiten verzeichnete auch der Bereich der Systeme für Nutzfahrzeuge hohe Wachstumsraten. Die Umsatzerlöse stiegen im Gegensatz zum Vorjahresquartal um 8,4 Prozent und erreichten 846 Millionen Euro.

Ein weltweit steigender Umsatz pro Fahrzeug ergab sich, laut Knorr-Bremse, aus einer höheren Nachfrage nach CVS-Produkten und Systemen des Unternehmens. Insbesondere das Wachstum bei Fahrerassistenzsystemen sowie die anhaltende Migration von Druckluft-Trommelbremsen zu -Scheibenbremsen waren die Haupttreiber für die positive Entwicklung des nordamerikanischen CVS-Geschäfts. Das Segment wuchs im ersten Quartal rascher als die Lkw-Produktionsrate, die weltweit nur um 1,6 Prozent zulegte.

Investitionen und Mitarbeiterzahl über Vorjahresniveau

In den ersten drei Monaten des Jahres 2019 investierte das Unternehmen 98 Millionen Euro in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte. Die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter während der ersten drei Monate 2019 wuchs um 455 auf 29.149 Beschäftigte.

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