Ein orangener Kuka-Roboter steht in einer Werkshalle.

Kuka hat drei neue Aufträge erhalten. - Bild Kuka Group

| von Anja Ringel

Nach einem Großauftrag für BMW hat Kuka am Donnerstag (23.4.) bekannt gegeben, dass das Unternehmen drei weitere Aufträge erhalten hat. Für einen europäischen Fahrzeughersteller baut der Konzern laut einer Pressemitteilung eine Montagelinie zur Integration einer neuen Produktfamilie an Differentialgetrieben um. Zudem wird eine neue Linie zur Rumpfmotorenmontage umgesetzt, inklusive Anlagenverkettung durch ein Transportsystem mit angetriebenen Werkstückträgern.

Die beiden Aufträge im einstelligen Millionen-Euro-Bereich gewann Kuka im vierten Quartal 2019. Im ersten Quartal 2020 folgte ein weiterer Auftrag eines europäischen Automobilkonzerns im einstelligen Millionenbereich über die Integration einer neuen Motorvariante in eine bestehende Montagelinie.

Die Taktzeit ist in der industriellen Produktion das Maß aller Dinge, gerade in der Automobilindustrie: hier werden einzelne Montageschritte in Sekundenzeiträumen gemessen. Gleichzeitig steigen die Anforderungen der Verbraucher: immer neue Fahrzeugvarianten und -modelle sind gefragt. Das erfordert modernste Montagelinien und den Umbau bestehender Linien in kurzer Zeit.

Kuka: Montagelinien sollen flexibler werden

„Hier am Kuka Standort in Bremen entwickeln wir seit über 35 Jahren Montageanlagen und seit 2007 Test- und Prüfsysteme rund um den Antriebsstrang für die Automobilindustrie. Wir kennen die Technologien, die für automatisierte Montageaufgaben erforderlich sind und verfügen über ein umfassendes Prozesswissen“, sagt Timo Heil, Vice President von Kuka Systems. „Mit diesem Know-How helfen wir unseren Kunden, ihre Montagelinien innerhalb kürzester Zeit zu modernisieren und so flexibler zu machen.“

Quelle: Kuka