Kuka bleibt bei den Wachstumszahlen für 2018 zurückhaltend

Kuka bleibt bei den Wachstumszahlen für 2018 zurückhaltend. - Bild: Nördinger

| von Stefan Weinzierl

Ein konkretes Ziel nannte Reuter nicht. 2017 hatte es ein Umsatzplus von 18 Prozent gegeben.

Beim Ergebnis vor Steuern und Zinsen (Ebit) strebt Reuter hingegen ein deutliches Wachstum an, nachdem Kuka hier in 2017 einen Rückgang von fast 20 Prozent auf 103 Millionen Euro hinnehmen musste. Das Ergenis nannte der Kuka-Chef nicht zufriedenstellend. Im laufenden Jahr werden hier mindestens rund 163 Millionen Euro angepeilt. Kosten für Investitionen und frühere Übernahmen in Höhe von 30 Millionen Euro belasten dabei die Bilanz.

Probleme bereiteten Kuka im vergangenen Jahr insbesondere der Anlagenbau, bei dem am Stammsitz in Augsburg ein Drittel der 750 Stellen gestrichen werden soll. Der bereits im Herbst bekanntgegebene Abbau soll sozialverträglich erfolgen, teilweise können Beschäftigte in den weiter erfolgreichen Roboterbereich wechseln. Durch eine Reorganisation soll der Anlagenbau bei Kuka wieder profitabel werden.

Weltweit stieg die Zahl der Mitarbeiter 2017 um acht Prozent auf 14 256, etwa 4000 davon waren in Augsburg beschäftigt. Der Auftragseingang stieg im vergangenen Jahr von 3,4 auf 3,6 Milliarden Euro.

Kuka war 2016 mehrheitlich vom chinesischen Hausgerätehersteller Midea übernommen worden. In China will das Unternehmen auch weiter stark wachsen. Dafür wurden nun mehrere Joint Ventures mit Midea gegründet. Ende März soll in diesem Rahmen in Shunde der Spatenstich für ein neues Roboterwerk gelegt werden. Bis 2024 sollen dort insgesamt 400 Millionen Euro investiert werden.

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