Die Medizintechnik profitiert von Ultrakurzpulslaseranlagen, wie die vom LASYS-Aussteller LLT Applikation: microcut stent UKP mit Femtosekunden-Laser als 4-Achssystem.
Die Medizintechnik profitiert von Ultrakurzpulslaseranlagen, wie die vom LASYS-Aussteller LLT Applikation: microcut stent UKP mit Femtosekunden-Laser als 4-Achssystem. - Bild: LLT

Ihre Wirtschaftlichkeit beweisen Laseranlagen für die Mikrobearbeitung ferner durch die Entwicklung neuartiger optischer Elemente, genannt Diffractive Optical Elements (DOE). Hiermit sind z.B. Multibeam-Prozesse möglich, bei denen der Laserstrahl in viele Teilstrahlen aufgespalten wird. Dr. Pause erläutert: "Damit lässt sich die Prozesseffizienz bei der Mikrostrukturierung um ein Vielfaches steigern."

Effizienzsteigerungen sind zudem bei klassischen Laserbearbeitungsverfahren, wie dem Laserschweißen, durch spezielle Strahlformungsoptiken möglich. Hierbei wird das Strahlprofil optimal auf die konkrete Bearbeitungsaufgabe angepasst. Ein weiterer Aspekt in puncto Wirtschaftlichkeit ist die Verkettung des Laserprozesses mit vor- und nachgelagerten Arbeitsschritten, die einen Fertigungsablauf für ein spezielles Produkt in der Gesamtheit wirtschaftlicher machen können.

"Laserschweißen lässt sich beispielsweise perfekt in automatisierte Fertigungsabläufe integrieren. Karosseriefertigung in der Automobilindustrie ist heute ohne Laserschweißen kaum noch vorstellbar. Diese Philosophie hält zunehmend auch in der Mikrobearbeitung Einzug", konstatiert der LLT-Chef.

"Das korrosionsfreie Markieren mittels UKP-Laseranlagen, etwa von medizinischem OP-Besteck, ist ein weiteres Beispiel für Anwendungen, die überhaupt durch den Laser erst möglich geworden sind", ergänzt Trumpf-Experte Wieduwilt. Ihm zufolge sprächen für die Wirtschaftlichkeit der laserunterstützten Mikrobearbeitung zudem das verschleißfreie Arbeiten des Lasers, die hohe Reproduzierbarkeit und die hohe Qualität der Ergebnisse.