Maßgeschneiderte Spezialkabel in verschiedenen Farben

Durch die Corona-Krise und den Strukturwandel in der Autoindustrie hat Leoni zu kämpfen. (Bild: Leoni AG)

Der seit langem in Schwierigkeiten steckende Autozulieferer Leoni sucht gemeinsam mit seinen Gläubigern nach Wegen zur Beschaffung von etwa 50 Millionen Euro. Wie das Nürnberger Unternehmen am Sonntag (22.5.) ad hoc mitteilte, wird die Ausgabe neuer Aktien oder einer Wandelschuldverschreibung geprüft, um die erhoffte Summe zu erlösen.

Die mögliche Eigenkapitalmaßnahme ist laut Leoni Teil "konstruktiver, fortgeschrittener Gespräche zur weiteren Finanzierung des Leoni-Konzerns durch Verlängerung und Anpassung der bestehenden Kreditlinien über das Jahr 2022 hinaus". Fest vereinbart ist dies demnach aber noch lange nicht: "Es ist auch denkbar, dass letztlich auf eine Eigenkapitalkomponente verzichtet wird."

Leoni liefert unter anderem Kabelbäume und war durch den Krieg in der Ukraine hart getroffen worden, wo das Unternehmen zwei Werke hat. Im ersten Quartal waren die Umsätze im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 6,9 Prozent auf 1,26 Milliarden Euro abgerutscht.

Leoni kämpft seit Jahren und hatte erst vor einem Jahr die Rückkehr in die schwarzen Zahlen gemeldet. Die anhaltenden Lieferengpässe, der steile Anstieg der Energiekosten und der Krieg machen dem Unternehmen nun erneut zu schaffen.

Mehr zu Leoni finden Sie auch hier:

Podcast: Leoni-COO Ingo Spengler zur Zukunft des Zulieferers

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dpa