Manz hat sich mit einem Rekordumsatz im Jahr 2017 auf den Weg aus der Krise gemacht.

Manz hat sich mit einem Rekordumsatz im Jahr 2017 auf den Weg aus der Krise gemacht. - Bild: Manz

| von Stefan Weinzierl

Eckhard Hörner-Marass, Vorstandsvorsitzender der Manz AG, kommentiert: „2017 war ein anspruchsvolles Jahr, in dem wir einiges auf den Weg gebracht haben, um wieder nachhaltig profitabel zu sein. Durch gezielte Organisations-, Prozess- und Ablaufverbesserungen konnten wir unsere Wettbewerbs- und Renditefähigkeit kontinuierlich steigern. Einen wichtigen Beitrag hierzu leistete unser Optimierungsprogramm ‚Manz 2.0‘, das diverse Maßnahmen zur Steigerung der Produktivität umfasst – etwa durch Kostenoptimierung oder die Verschlankung der Organisation:"

Zudem baue Manz seit Mitte 2017 das Produktportfolio deutlich um standardisierte Einzelmaschinen und Module aus. Dies werde zur Ausweitung der Kundenbasis sowie zur weiteren Stabilisierung des Geschäftsmodells beitragen. "Die damit verbundenen Investitionen haben bereits in den zurück liegenden Wochen ihre Wirkung in einem kontinuierlichen Auftragseingang entfaltet“, so Hörner-Marass. Die standardisierten Einzelmaschinen und Module lassen sich zu kompletten, individuellen Systemlösungen intelligent verketten. So können Entwicklungsaufwand und -dauer deutlich reduziert und variierende Kundenanforderungen flexibel bedient werden.

Finanzvorstand Gunnar Voss von Dahlen ergänzt: „Mit den Entwicklungen 2017 sehen wir uns in vielen Bereichen auf dem richtigen Weg zu einer soliden Geschäftsentwicklung. Allerdings ist ein solch tiefgreifender Optimierungsprozess auch kein Selbstläufer. Wir haben noch einige Aufgaben vor uns, die wir 2018 lösen werden, um unsere Profitabilität planmäßig weiter zu steigern.“

Differenzierte Betrachtung

Bei Betrachtung der Segmente gestaltete sich die operative Entwicklung 2017 unterschiedlich. Das Solarsegment war wesentlich gekennzeichnet durch die Realisierung der CIGS-Großaufträge. Seit dem Startschuss Mitte 2017 befindet sich die Manz AG im vorgesehenen Zeitplan, die vereinbarten Meilensteine wurden alle erreicht. Da die Realisierung aufgrund behördlicher Formalien jedoch erst später als erwartet starten konnte, wurden Umsatz- und Ergebnisbeiträge entgegen der ursprünglichen Planung teilweise in das Geschäftsjahr 2018 verschoben. Stabil und planmäßig entwickelte sich im Segment Electronics das klassische Displaygeschäft.

Der Markt für Anlagen zur Produktion von Endgeräten wie beispielsweise Smartphones oder Tablet-Computer hingegen blieb hinter den ursprünglichen Erwartungen zurück. Im Segment Energy Storage konnte die Umsatzentwicklung die Prognose nicht erfüllen. Gründe hierfür sind konkrete Projekte, die entgegen der ursprünglichen Planung nicht gewonnen bzw. von Kundenseite nicht realisiert wurden. Sehr dynamisch entwickelte sich das Segment Contract Manufacturing. Bei einer hohen Nachfrage am Markt konnten insbesondere die Geschäftsaktivitäten von Talus Manufacturing planmäßig ausgeweitet werden. Auch das Servicegeschäft entwickelte sich im Rahmen der Erwartungen des Vorstands, wenngleich der Umsatz aufgrund von Verschiebungen im Projektmix im Vergleich zum Vorjahr rückläufig war.

Für die weitere Zukunft zeigt sich Finanzvorstand Voss von Dahlen zuversichtlich: „Unsere konzernweiten Maßnahmen zur nachhaltigen Steigerung der Wettbewerbs- und Renditefähigkeit greifen. Das belegt unsere Unternehmensentwicklung: Nach zwei verlustreichen Jahren 2015 und 2016, haben wir 2017 den Turnaround geschafft – wir weisen inklusive der Solar-Sondereffekte ein positives operatives Ergebnis aus.“

Die endgültigen Zahlen für das Geschäftsjahr 2017 sowie eine detaillierte Prognose für das laufende Geschäftsjahr wird die Manz AG mit dem vollständigen Geschäftsbericht 2017 am 29.03.2018 veröffentlichen.

Manz

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