Messe Menschen

Die Maschinenbaubranchen will, dass Messen wieder in Gang kommen, um die Branche zu retten. - Bild: Adobe Stock/Aleksandra Suzi

Der Maschinenbau in Deutschland fordert, wichtige Messen für die Branche wieder stärker in Gang zu bringen. Internationale Messen seien für die Industrie wichtige Plattformen, um die Wettbewerbsstärke des Maschinen- und Anlagenbaus zu festigen, das technologische Know-how einem globalen Publikum zu präsentieren und Innovationskraft zu zeigen, teilte der Branchenverband VDMA am Montag in Frankfurt mit. Die Coronakrise hat die Messewirtschaft hart getroffen: Reihenweise wurden Branchentreffen abgesagt oder sie fanden eingeschränkt statt, Geschäftsreisen fielen aus.

Die Bundesregierung habe die richtige Entscheidung getroffen, Messeausstellern und -besuchern die Einreise nach Deutschland zu erleichtern, sagte VDMA-Hauptgeschäftsführer Thilo Brodtmann. Er forderte aber weitergehende Schritte. "Wir appellieren an die Bundesländer, die Vielzahl an Quarantäneregeln endlich zu beseitigen und sich hier bundesweit auf einheitliche Vorgaben zu verständigen."

Die vielen Leitmessen für den Maschinen- und Anlagenbau in Deutschland seien ein unschätzbarer Vorteil für die mittelständische Branche mit ihren gut 1,3 Millionen Beschäftigten. "Auf Messen werden Innovationen präsentiert, die Welt trifft sich in Deutschland. Meist handelt es sich um erklärungsbedürftige Investitionsgüter, daher ist das persönliche Gespräch unverzichtbar", so Brodtmann. Der Maschinen- und Anlagenbau lebe vom Export, vier von fünf in Deutschland hergestellte Maschinen würden im Ausland in Betrieb genommen.

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