Maschinenbau

Die Wachstumsprognose für 2019 fällt geringer aus als im vergangenen Jahr. Der Grund: Ungelöste Handelsstreitigkeiten. - Bild: Pixabay

Die Maschinenbauer im Südwesten haben trotz einer Abschwächung der Auftragsentwicklung zum Jahresende 2018 einen Umsatzrekord aufgestellt. Die Erlöse stiegen gegenüber dem Vorjahr um 3,3 Prozent auf 85,4 Milliarden Euro, teilte der Branchenverband VDMA am Dienstag (16.4.2019) in Stuttgart mit.

Ursprüngliche Prognose nicht erreicht

"Allerdings konnte die ursprüngliche Prognose des VDMA Baden-Württemberg von 6 Prozent Wachstum nicht erreicht werden", sagte der Geschäftsführer des VDMA Baden-Württemberg, Dr. Dietrich Birk. Mitte 2018 hatte der VDMA noch 88 Milliarden Euro Umsatz angepeilt.

Grund dafür sei die schwächere Entwicklung bei den Auftragseingängen im zweiten Halbjahr gewesen. Zuletzt waren die Auftragseingänge im Maschinenbau sogar zurückgegangen. Außerdem fehlen den Angaben zufolge Fachkräfte in der Produktion. Die Zahl der Beschäftigten stieg dennoch um vier Prozent auf rund 349.000.

Dank des starken Orderbestands ist Birk für 2019 dennoch vorsichtig optimistisch. "Allerdings dürfte das Wachstum vor dem Hintergrund ungelöster Handelsstreitigkeiten sowie der Unsicherheiten rund um den Brexit geringer ausfallen als im Vorjahr", so Birk.

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