Eine Ingenieurin bei der Arbeit

Die Meinungen bezüglich der Corona-Hilfen für den Maschinenbau gehen auseinander. - Bild: Gorodenkoff /adobe-stock.com

Der Maschinenbauverband VDMA hat vor einer pauschalen Fortsetzung der Corona-Hilfen gewarnt. "Deutschland muss wieder raus aus dem Krisenmodus", sagte VDMA-Chefvolkswirt Ralph Wiechers. "Milliardenhilfen nach dem Gießkannenprinzip führen zu Wettbewerbsverzerrungen und blockieren den notwendigen Strukturwandel.". Ralph Wiechers verwies auf die Konjunkturerholung und die steigende Beschäftigung. Die Politik sollte vielmehr über Reformen im Steuerrecht einen deutlichen Beitrag für mehr private Investitionen leisten.

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) hatte bekräftigt, die Corona-Hilfen für Firmen über den September hinaus verlängern zu wollen. Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) plädierte für eine Verlängerung mindestens bis zum Jahresende.

Die Bundesregierung hat bislang entschieden, dass die bisher bis Ende Juni befristete Überbrückungshilfe III als "Überbrückungshilfe III Plus" bis September fortgeführt wird. Neu ist eine "Restart-Prämie", mit der Unternehmen einen höheren Zuschuss zu Personalkosten erhalten können - falls sie etwa Personal aus der Kurzarbeit zurückholen oder neu einstellen. Die Überbrückungshilfe ist das zentrale Kriseninstrument der Regierung, um Folgen der Pandemie für Jobs und Firmen abzufedern.

 

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