Das Stammwerk von Heidelberger Druckmaschinen in Wiesloch

Heidelberger Druckmaschinen sieht wieder einen Silberstreif am Horizont.- Bild: Heidelberger Druckmaschinen AG

| von Gabriel Pankow

Zwar schlug sich die Corona-Krise im ersten Quartal des Geschäftsjahres, das immer am 1. April beginnt, heftig auf den Umsatz nieder, und auch der Auftragseingang fiel deutlich geringer aus als im Vorjahresquartal. Die Erlöse gingen um rund ein Drittel auf etwa 330 Millionen Euro zurück, der Auftragseingang um 44 Prozent auf 346 Millionen Euro zurück.

Trotzdem sei es gelungen, das Quartal mit einem Gewinn nach Steuern von fünf Millionen Euro abzuschließen, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. Im ersten Quartal des Vorjahres hatte Heidelberg noch 31 Millionen Euro Verlust gemacht.

1.600 Stellen will das Unternehmen streichen

Der Druckmaschinenhersteller hatte im Frühjahr angekündigt, sich neu aufzustellen, Strukturen zu straffen, Verlustbringer und "Randaktivitäten" loszuwerden. Außerdem sollen rund 1.600 Stellen gestrichen werden. Mittelfristig soll das rund 100 Millionen Euro einsparen und damit die Profitabilität verbessern.

Für die kommenden Monate ließen sich inzwischen verschiedene positive Tendenzen erkennen, hieß es. Vor allem im größten Markt China nehme das Geschäft wieder Fahrt auf. Dennoch bleibe eine erhebliche Unsicherheit bestehen.

Wie bereits angekündigt werde der Umsatz im Gesamtjahr deutlich unter dem Vorjahresniveau von gut 2,3 Milliarden Euro bleiben. Beim Ergebnis geht die Heidelberger Druckmaschinen AG zwar davon aus, sich im Vergleich zum Vorjahr deutlich zu verbessern. Trotzdem seien unter dem Strich erneut rote Zahlen zu erwarten.

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