Stephan Weil Volkswagen

Der niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil (re.) sieht weiter keinen Anlaß für eine Schadenersatzklage gegen Europas größten Automobilhersteller Volkswagen. - Bild: VW

| von Guido Kruschke

Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil, der auch im Aufsichtsrat von Europas größtem Automobilhersteller sitzt, könne derzeit keinen Anspruch auf einen Schadensersatz für sich erkennen. "Folglich ist daher auch keine Klage vorgesehen", so Weil gegenüber der "Welt am Sonntag".

Juristen der Landesregierung prüfen dennoch mögliche Ansprüche gegen Volkswagen, so die Zeitung weiter.

Anders als Niedersachsen prüfen die Bundesländer Bayern und Hessen rechtliche Schritte gegen Volkswagen. Beide Länder haben für die Versorgung ihrer Landesbediensteten in VW investiert und Verluste erlitten. Bayern bezifferte den Schaden auf maximal 700.000 Euro, in Hessen waren es 3,9 Millionen Euro, berichtet die "Wolfsburger Allgemeine".

Bayern hatte Anfang August angekündigt, VW verklagen zu wollen. Grund seien Kursverluste durch den Einbruch der VW-Aktie nach Bekanntwerden des Diesel-Skandals. Wie zahlreiche andere Zivilkläger geht Bayern davon aus, dass VW den Kapitalmarkt zu spät über die möglichen Risiken durch die Abgas-Manipulation informiert hat.

Mit Material von Zeit Online und Wolfsburger Allgemeine

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