Opel, Stammsitz, Rüsselsheim

War Opel für PSA ein überteuerter Kauf? - Bild: Opel

| von Gabriel Pankow

Das berichtet die Nachrichtenagentur Reuters und beruft sich auf Insiderinformationen. Demnach seien die CO2-Emissionen der Opel-Flotte zu hoch. Das kann könnte wiederum zu hohen Strafzahlungen führen. Deswegen fordert PSA mehr als 500 Millionen Euro zurück.

Ein Insider sprach gegenüber Reuters sogar von einer Summe zwischen 600 und 800 Millionen Euro. Bestätigt ist diese Information nicht. PSA wie auch GM lehnten eine Stellungnahme ab.

Zu hohe CO2-Emissionen?

Weiter heißt es, dass PSA sich getäuscht sehe, was Opels Abgasstrategie angehe. Juristische Schritte, um Geld von General Motors zurückzubekommen seien beabsichtigt. Die beiden Unternehmen hätten über die Beschwerde von PSA gesprochen. Der Rechtsweg sei jedoch noch nicht beschritten worden.

Erst Anfang November hat PSA-Boss Carlos Tavares erklärt, dass sich Opel „in einer dramtischen Lage“ befände und es aktuell nicht schaffe, dass Emissionsziel von 95 Gramm CO2-Ausstoß je Kilometer zu erreichen. Und das würde eben empfindliche Strafen bedeuten.

Darüber hinaus hatte die EU erst vor kurzem eine weitere Absenkung der Grenzwerte ins Spiel gebracht – um 30 Prozent bis 2030. Die Autobauer sollen so zu mehr Klimaschutz gezwungen werden.

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