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Porsche und Schuler (Bild) gründen ein Joint Venture für Karosserieteile. - Bild: Schuler

| von Guido Kruschke

Das teilten beide Unternehmen am Mittwoch mit. Beide Seiten investieren den Angaben zufolge jeweils einen zweistelligen Millionenbetrag in die Firma, in der mehr als 100 neue Arbeitsplätze entstehen sollen - wo, steht noch nicht fest.

Porsche arbeitet schon länger daran, für den Produktionsprozess wichtige Bereiche in den Konzern einzugliedern, um stärker Einfluss nehmen zu können. 2015 hatte die VW-Tochter bereits die Werkzeugbau-Sparte des Roboterspezialisten Kuka übernommen. Die EU-Kommission habe das neue Projekt mit Schuler freigegeben, die Zustimmung weiterer Wettbewerbsbehörden stehe aber noch aus, hieß es.

Der Zweck des Gemeinschaftsunternehmens von Schuler und Porsche ist ein sogenannter Smart-Press-Shop. Mit zukunftsweisenden Technologien soll das neue Presswerk hoch flexibel anspruchsvolle Karosserie-Teile herstellen; der Schwerpunkt liegt dabei auf Aluminium-Außenhautteilen sowie der Fertigung kleiner Losgrößen.

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