Rheinmetall,EBIT,Umsatz,Gewinn,EBITDA

Der Rüstungskonzern und Automobilzulieferer Rheinmetall - hier der Schützenpanzer Puma - ist für das Gesamtjahr optimistisch. - Bild: Rheinmetall

| von Stefan Weinzierl

Vor allem wegen lukrativer Aufträge für Kriegsgerät steigerte das Düsseldorfer Unternehmen seinen Gewinn vor Steuern und Zinsen (EBIT) in den ersten neun Monaten dieses Jahres um 30 Prozent auf 182 Millionen Euro. Für das ganze Jahr 2016 rechnet der Konzern nun mit einem Umsatz von rund 5,6 Milliarden Euro. Zuvor hatte das Unternehmen Erlöse in "einer Größenordnung von 5,5 Milliarden Euro" prognostiziert.

Rheinmetall übertraf mit der Entwicklung in den vergangenen Monaten denn auch leicht die Voraussagen der Analysten, die im Durchschnitt mit einem Neunmonats-EBIT von 174 Millionen Euro gerechnet hatten. Auch den Umsatz steigerte der Konzern etwas deutlicher als erwartet um 9 Prozent auf 3,90 Milliarden Euro. Die Analysten hatten nach den von Dow Jones Newswires zusammengetragenen Schätzungen Erlöse von 3,89 Milliarden Euro vorausgesagt. Die operative Marge des Unternehmens lag zwischen Januar und September damit bei 4,7 Prozent - nach 3,9 Prozent im Vorjahreszeitraum.

Ihre Margenprognose ließen die Rheinmetall-Verantwortlichen am Donnerstag aber unverändert. Sie rechnen demnach für das Gesamtjahr weiter mit einer konzernweiten Umsatzrendite von rund 6 Prozent.

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