Schaeffler-Vorstandsvorsitzender Klaus Rosenfeld: "Wir haben auch im Geschäftsjahr 2017 unseren Erfolgskurs fortgesetzt. Besonders erfreulich war dabei die positive Wachstumsdynamik im 2. Halbjahr."

Schaeffler-Vorstandsvorsitzender Klaus Rosenfeld: "Wir haben auch im Geschäftsjahr 2017 unseren Erfolgskurs fortgesetzt. Besonders erfreulich war dabei die positive Wachstumsdynamik im 2. Halbjahr." - Bild: Schaeffler

| von Annika Ostermeier

Der Quartalsumsatz von rund 3,5 Milliarden Euro (Vorjahresquartal: rund 3,4 Milliarden Euro) und die Steigerung um  währungsbereinigt 8,5 Prozent bedeutet für Schaeffler eine der höchsten Wachstumsraten, die das Unternehmen in den Quartalen der letzten Jahre erzielt hat. Damit beendet Schaeffler das Jahr 2017 beim Umsatz deutlich oberhalb der Jahresprognose 2017 von 4 bis 5 Prozent Umsatzwachstum (vor Währungseinflüssen).

Industriesparte plus 5,6 Prozent

Zu dieser positiven Entwicklung haben beide Sparten des Unternehmens beigetragen. Während der Umsatz der Sparte Automotive auf 10,9 Milliarden Euro (Vorjahr: rund 10,3 Milliarden Euro) zunahm, was einem währungsbereinigten Wachstum von 5,9 Prozent entspricht, konnte der Umsatz der Sparte Industrie im Gesamtjahr auf rund 3,1 Milliarden Euro zulegen.

Dies entspricht einem währungsbereinigten Wachstum von 5,6 Prozent. Im vierten Quartal lag die währungsbereinigte Wachstumsrate der Sparte Industrie mit rund 9 Prozent sogar über der Sparte Automotive mit 8,3 Prozent. Diese Werte belegen, dass die Sparte Industrie nachhaltig auf Wachstumskurs zurückgekehrt ist.

Region Greater China am stärksten

Die Sparte Automotive ist Dank des starken dritten und vierten Quartals im Gesamtjahr wieder stärker als der Markt, das heißt als die globale Produktion von Pkw und leichten Nutzfahrzeugen, gewachsen. Bei einem Marktwachstum im Jahr 2017 von rund 2,3 Prozent ergibt sich für das Gesamtjahr eine Outperformance von 3,6 Prozent. Im starken 4. Quartal lag dieser Wert sogar bei 7,2 Prozent.

Alle Regionen der Schaeffler Gruppe haben zum positiven Umsatzwachstum im Jahr 2017 beigetragen. Den größten währungsbereinigten Zuwachs konnte mit 24,1 Prozent Wachstum erneut die Region Greater China beisteuern. Asien-Pazifik stieg währungsbereinigt um 5,7 Prozent. Der Umsatz in Americas stieg währungsbereinigt um 4,6 Prozent. Europa konnte währungsbereinigt um 1,4 Prozent zulegen.

„Wir haben auch im Geschäftsjahr 2017 unseren Erfolgskurs fortgesetzt. Besonders erfreulich war dabei die positive Wachstumsdynamik im 2. Halbjahr. Unsere Prognose zum währungsbereinigten Umsatzwachstum in Höhe von 4 bis 5 Prozent haben wir im Gesamtjahr übertroffen. Wir gehen davon aus, dass sich die positive Umsatzentwicklung auch in 2018 fortsetzt“, sagte Klaus Rosenfeld, Vorstandsvorsitzender der Schaeffler AG.

Transformation konsequent weitertreiben

Das starke Wachstum der Sparte Automotive im Gesamtjahr wurde sowohl von Automotive OEM (währungsbereinigt um 6,6 Prozent) als auch von Automotive Aftermarket (währungsbereinigt um 3,2 Prozent) getrieben. Wie bereits im Oktober 2017 kommuniziert, wurde der bisherige Unternehmensbereich Automotive Aftermarket mit Wirkung zum 1. Januar 2018 zu einem eigenständigen Vorstandsressort gemacht und unter der Leitung von Herrn Michael Söding (55) als dritte Unternehmenssparte etabliert. Darüber hinaus ist zum 1. Januar 2018 auch ein eigenständiger Unternehmensbereich für E-Mobilität geschaffen worden, in dem sämtliche Produkte und Systemlösungen für hybride und rein batteriebetriebene Fahrzeuge gebündelt werden.

„Mit der neuen Unternehmensstruktur treiben wir die Transformation der Schaeffler Gruppe auch 2018 konsequent weiter voran. Wir wollen uns so noch besser auf die Bedürfnisse unserer Kunden ausrichten und setzen weiterhin auf Wachstum“, erklärte Rosenfeld weiter.