Der Autozulieferer SHW - hier die Pulvermetallurgie in Aalen - hat nach eigener Aussage seine Ziele beim Umsatz un der EBITDA-Marge erreicht

Der Autozulieferer SHW - hier die Pulvermetallurgie in Aalen - hat nach eigener Aussage seine Ziele beim Umsatz un der EBITDA-Marge erreicht. - Bild: SHW

"Wir haben unsere Produktions- und Geschäftsprozesse an unseren Standorten weiter verbessert", so Boshoff. Das Investitionsprogramm zur Internationalisierung der Pumpenaktivitäten werde konsequent umgesetzt. "Die beiden ersten Großserienanläufe an unserem chinesischen Standort Kunshan sind reibungslos vonstattengegangen. Das Prozess-Know-how der im August 2017 übernommenen Lust Hybrid-Technik GmbH bei elektronischen Leiterplatten wird uns bei der Entwicklung und Produktion von integrierten E-Pumpen erheblich voranbringen."

"Darüber hinaus haben wir entschieden, uns zukünftig noch stärker auf das Wachstumsfeld der hochwertigen Verbundbremsscheiben zu fokussieren und folgerichtig unseren 51-prozentigen Anteil am Joint Venture SHW Longji Brake Discs (LongKou) Co., Ltd. an unseren chinesischen Joint Venture Partner verkauft", erklärte der Vorstandsvorsitzende.

Nicht zuletzt habe man einen neuen Konsortialkreditvertrag über 80 Millionen Euro abgeschlossen, der es dem Unternehmen ermögliche, das erwartete organische Wachstum der kommenden Jahre zu finanzieren und weitere Akquisitionen ins Auge zu fassen. "Insgesamt lässt sich feststellen, dass wir sämtliche Voraussetzungen geschaffen haben, um ab diesem Jahr wieder durchzustarten", so Dr. Boshoff.

EBITDA-Marge bei 10,3 Prozent

Der Konzernumsatz lag im Geschäftsjahr 2017 wie erwartet mit 400,6 Millionen Euro leicht unter dem Vorjahreswert von 405,8 Millionen Euro. Ursächlich hierfür war der Geschäftsbereich Pumpen und Motorkomponenten.

Während sich die EBITDA-Marge des Geschäftsbereichs Pumpen und Motorkomponenten im Geschäftsjahr 2017 von 11,8 Prozent auf 12,2 Prozent weiter verbesserte, erreichte der Geschäftsbereich Bremsscheiben wegen gestiegener Einstandskosten für Schrott und Zuschlagstoffe und die damit verbundene, vertragsgemäß zeitverzögerte Anpassung der Materialteuerungszuschläge die Zielmarge von 10 Prozent nicht.

Darüber hinaus belasteten im administrativen Bereich - vor allem im zweiten und dritten Quartal - nicht wiederkehrende Kosten im Zusammenhang mit der Börsennotierung der SHW AG, Kundenprojekten sowie Akquisitionskosten das operative Ergebnis. Das Konzernergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte (EBITDA) verminderte sich insgesamt um 5,2 Prozent auf 41,3 Millionen Euro (Vorjahr 43,6 Millionen Euro). Die entsprechende EBITDA-Marge lag mit 10,3 Prozent leicht unter dem Vorjahreswert von 10,7 Prozent.

Das Konzernjahresergebnis verringerte sich trotz niedrigerer Abschreibungen um etwas mehr als 12 Prozent auf 10,5 Millionen Euro (Vorjahr 12,8 Millionen Euro). Ursächlich hierfür war insbesondere ein Entkonsolidierungsverlust - bedingt durch Fremdwährungsumrechnungseffekte - in Höhe von 1,6 Millionen Euro im Zusammenhang mit dem Verkauf der Beteiligung an dem chinesischen Bremsscheiben Joint Venture. Das Ergebnis je Aktie beträgt 1,63 Euro (Vorjahr 1,99 Euro).

SHW AG

  • Platz 10: Unter die Top 10 schafft es Faurecia mit einem Umsatz von rund 20,18 Milliarden Euro im Jahr 2017. Seit der Gründung 1997 hat sich Faurecia zu einem bedeutenden Akteur der weltweiten Automobilindustrie entwickelt. Das Unternehmen betreibt rund 300 Standorte, darunter 35 F&E-Zentren und beschäftigt 122.000 Mitarbeiter in 37 Ländern. Faurecia hat seine Technologiestrategie auf Lösungen für den smarten Fahrzeuginnenraum und nachhaltige Mobilität ausgerichtet.  – Bild: Faurecia

    Platz 10: Unter die Top 10 schafft es Faurecia mit einem Umsatz von rund 20,18 Milliarden Euro im Jahr 2017. Seit der Gründung 1997 hat sich Faurecia zu einem bedeutenden Akteur der weltweiten Automobilindustrie entwickelt. Das Unternehmen betreibt rund 300 Standorte, darunter 35 F&E-Zentren und beschäftigt 122.000 Mitarbeiter in 37 Ländern. Faurecia hat seine Technologiestrategie auf Lösungen für den smarten Fahrzeuginnenraum und nachhaltige Mobilität ausgerichtet. – Bild: Faurecia

  • Platz 9: Michelin. Das Unternehmen erwirtschaftete 2017 einen Umsatz von gut 21,96 Milliarden Euro. Firmengründer Edouard Michelin gilt als Erfinder des demontierbaren Luftreifens, dem Vorgänger aller heutigen Reifen. Michelin produziert heutzutage jedes Jahr über 190 Millionen Reifen; der leichteste wiegt weniger als 200 Gramm, der schwerste mehr als 5 Tonnen. – Bild: Michelin

    Platz 9: Michelin. Das Unternehmen erwirtschaftete 2017 einen Umsatz von gut 21,96 Milliarden Euro. Firmengründer Edouard Michelin gilt als Erfinder des demontierbaren Luftreifens, dem Vorgänger aller heutigen Reifen. Michelin produziert heutzutage jedes Jahr über 190 Millionen Reifen; der leichteste wiegt weniger als 200 Gramm, der schwerste mehr als 5 Tonnen. – Bild: Michelin

  • Platz 8: Bridgestone/Firestone. Auf dem achten Platz liegt ebenfalls ein Reifenhersteller. Das Unternehmen machte 2017 einen Umsatz von circa 22,46 Milliarden Euro. Die Bridgestone Corporation hat ihren Hauptsitz in Tokio, Japan. Seit knapp 90 Jahren ist der Reifenhersteller am Markt. – Bild: Volkswagen

    Platz 8: Bridgestone/Firestone. Auf dem achten Platz liegt ebenfalls ein Reifenhersteller. Das Unternehmen machte 2017 einen Umsatz von circa 22,46 Milliarden Euro. Die Bridgestone Corporation hat ihren Hauptsitz in Tokio, Japan. Seit knapp 90 Jahren ist der Reifenhersteller am Markt. – Bild: Volkswagen

  • Platz 7: Hyundai Mobis. Das koreanische Unternehmen erwirtschaftete 2017 gut 27,41 Milliarden Euro. Der Automobilzulieferer entwickelt unter anderem Technologien für das autonome Fahren. – Bild: Hyundai Mobis

    Platz 7: Hyundai Mobis. Das koreanische Unternehmen erwirtschaftete 2017 gut 27,41 Milliarden Euro. Der Automobilzulieferer entwickelt unter anderem Technologien für das autonome Fahren. – Bild: Hyundai Mobis

  • Platz 6: Aisin. Das 1949 gegründete japanische Unternehmen machte 2017 einen Umsatz von rund 28,43 Milliarden Euro. An dem Automobilzulieferer ist unter anderem Toyota beteiligt. – Bild: NAIAS

    Platz 6: Aisin. Das 1949 gegründete japanische Unternehmen machte 2017 einen Umsatz von rund 28,43 Milliarden Euro. An dem Automobilzulieferer ist unter anderem Toyota beteiligt. – Bild: NAIAS

  • Platz 5: Magna. Gut 32,51 Milliarden Euro setzte der Automobilzulieferer im Jahr 2017 um. Magna fertigt in 348 Produktionsbetrieben und betreibt 91 Produktentwicklungs-, Engineering- und Vertriebszentren in 28 Ländern. Mehr als 174.000 Mitarbeiter sind rund um den Globus für das Unternehmen tätig. – Bild: Magna

    Platz 5: Magna. Gut 32,51 Milliarden Euro setzte der Automobilzulieferer im Jahr 2017 um. Magna fertigt in 348 Produktionsbetrieben und betreibt 91 Produktentwicklungs-, Engineering- und Vertriebszentren in 28 Ländern. Mehr als 174.000 Mitarbeiter sind rund um den Globus für das Unternehmen tätig. – Bild: Magna

  • Platz 4: ZF Friedrichshafen. 33,53 Milliarden Euro betrug der Umsatz des Automobilzulieferers vom Bodensee im Jahr 2017. Auf dem Bild zu sehen:  Ein 8-Gang-Automatgetriebe, das ZF ab 2022 im Werk Saarbrücken fertigen wird. Der Zulieferer erhielt von BMW einen zweistelligen Milliardenauftrag für dieses Produkt. – Bild: ZF

    Platz 4: ZF Friedrichshafen. 33,53 Milliarden Euro betrug der Umsatz des Automobilzulieferers vom Bodensee im Jahr 2017. Auf dem Bild zu sehen: Ein 8-Gang-Automatgetriebe, das ZF ab 2022 im Werk Saarbrücken fertigen wird. Der Zulieferer erhielt von BMW einen zweistelligen Milliardenauftrag für dieses Produkt. – Bild: ZF

  • Platz 3: Denso. Unter die Top 3 schafft es dieses japanische Unternehmen. 36,42 Milliarden Euro setzte Denso im Jahr 2017 um. Sadahiro Usui (im Bild) ist  Präsident und CEO von Denso International Europe.  – Bild: Denso

    Platz 3: Denso. Unter die Top 3 schafft es dieses japanische Unternehmen. 36,42 Milliarden Euro setzte Denso im Jahr 2017 um. Sadahiro Usui (im Bild) ist Präsident und CEO von Denso International Europe. – Bild: Denso

  • Platz 2: Continental. 44,01 Milliarden Euro Umsatz machte dieser Automobilzulieferer im Jahr 2017.  Im Bild: Der Prototyp von Sono Motors. Der E-Fahrzeug-Hersteller setzt für sein Elektroauto auf den Elektroantrieb von Conti. – Bild: Continental

    Platz 2: Continental. 44,01 Milliarden Euro Umsatz machte dieser Automobilzulieferer im Jahr 2017. Im Bild: Der Prototyp von Sono Motors. Der E-Fahrzeug-Hersteller setzt für sein Elektroauto auf den Elektroantrieb von Conti. – Bild: Continental

  • Platz 1: Bosch. Die Nummer 1 der Automobilzulieferer stammt aus Baden-Württemberg. 47,38 Milliarden Euro setzte der Zulieferer im Jahr 2017 um. Bosch arbeitet unter anderem an Lösungen für das automatisierte Fahren. – Bild: Bosch

    Platz 1: Bosch. Die Nummer 1 der Automobilzulieferer stammt aus Baden-Württemberg. 47,38 Milliarden Euro setzte der Zulieferer im Jahr 2017 um. Bosch arbeitet unter anderem an Lösungen für das automatisierte Fahren. – Bild: Bosch