Northvolt

Siemens beteiligt sich an Norhtvolts Batteriefabrik. - Bild: Norhtvolt

| von Gabriel Pankow

Damit unterstütze Siemens Northvolt beim Bau einer Fertigung für Batteriezellen, sagte Siemens-Digital-Factory-Chef Jan Mrosik am Freitag in München. Wenn die Fabrik im Jahr 2020 in Betrieb gehe, werde Siemens Northvolt zu einem bevorzugten Batterie-Lieferanten machen.

Northvolt will in Schweden die europaweit größte und modernste Fabrik für Lithium-Ionen-Batterien bauen und damit die Autoindustrie beliefern. Das Unternehmen hatte im September bereits eine Liefer- und Technologiepartnerschaft mit dem Elektrokonzern ABB geschlossen. Northvolt-Chef Peter Carlsson sagte in München: "Europa ist neben China der wichtigste Treiber" beim Übergang zur E-Mobilitität. In den nächsten Jahren werde es ein Unterangebot an Batterien geben.

Scania wird erster Northvolt-Kunde

Erster Kunde von Northvolt ist der zum VW-Konzern gehörende schwedische Lastwagerhersteller Scania. Siemens brauche ebenfalls Batterien für seine Züge und Industrieroboter und werde Northvolt zu einem bevorzugten Lieferanten machen, sagte Siemens-Digital-Factory-Chef Mrosik.

Die deutschen Autobauer kaufen ihre Batteriezellen heute aus asiatischer Fertigung und bauen daraus ihre Batterien dann selbst zusammen. Forderungen von Betriebsräten und Gewerkschaften, selbst in die Zellproduktion einzusteigen, lehnen sie ab. Auch der Zulieferer Bosch hat sich dagegen entscheiden, Milliarden in den Bau einer eigenen Zellfabrik zu investieren.

Der E-Autobauer Tesla baut in den USA eine Batteriezellen-Gigafactory mit einer Kapazität für 500.000 Autos jährlich. Ob Siemens auch dort bereits Technikpartner ist, ließ Mrosik offen. Bei Northvolt hatte sich der Elektrokonzern ABB im vergangenen September ebenfalls mit zehn Millionen als Technikpartner beteiligt.

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