Stahl Industrie

Der Stahlhändler Klöckner kann für das dritte Quartal gute Zahlen präsentieren. - Bild: Adobe Stock/Anton Gepolov

Der Stahlhändler Klöckner & Co hat im dritten Quartal ein bereinigtes operatives Ergebnis am oberen Rand der eigenen Erwartungen erzielt. Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) stieg von 26 Millionen auf 40 Millionen Euro, wie das Unternehmen am Dienstag in Duisburg mitteilte. Ende September hatte Klöckner ein Ergebnis von 30 bis 40 Millionen in Aussicht gestellt. Unter dem Strich reduzierte der Konzern seinen Verlust von 23 Millionen auf fünf
Millionen Euro. Dabei profitierte Klöckner von seinem Spar-, Restrukturierungs- sowie Digitalisierungsprogramm. Zudem kamen dem Unternehmen positive Preiseffekte zu Gute.

Den über digitale Kanäle erzielten Umsatzanteil erhöhte Klöckner auf 42 Prozent, nach 30 Prozent ein Jahr zuvor. Damit hat der Stahlhändler eigenen Angaben zufolge sein Jahresziel bereits übertroffen. Insgesamt sanken die Erlöse von knapp 1,6 Milliarden Euro auf rund 1,3 Milliarden.

Für das vierte Quartal erwartet Klöckner einen Rückgang bei Umsatz und Absatz gegenüber dem Vorquartal. Neben den bestehenden Unsicherheiten in Zusammenhang mit der Corona-Pandemie habe dies auch saisonale Gründe, so Klöckner. Die Ende September erhöhte Prognose, nach der Klöckner ein bereinigtes Ebitda von 75 bis 95 Millionen Euro erwartet, wurde bestätigt.