5G

Über 5G soll der Datenverkehr später nahezu in Echtzeit möglich sein. - Bild: Adobe Stock/nirutft

Zunächst laufe das Netzwerk noch auf dem aktuellen Funkstandard LTE, doch in einem nächsten Schritt solle es auf die fünfte Mobilfunkgeneration (5G) aufgesetzt werden, kündigte das Unternehmen am Montag an.

Am Aufbau des superschnellen Datenfunks arbeiten die Mobilfunk-Konzerne derzeit mit Hochdruck. Es ist zunächst vor allem für Anwendungen in der Industrie konzipiert. Erst zu einem späteren Zeitpunkt dürften privaten Nutzer von 5G profitieren.

Datenverkehr "nahezu in Echtzeit"

Das neue Netzwerk soll künftig das Werk des Technologie-Konzerns Osram in Schwabmünchen südlich von Augsburg mit besonders schnellen Verbindungen abdecken. Dort sind automatisch gesteuerte Fahrzeuge unterwegs, die Produkte und Materialien transportieren. Dabei wird ein öffentliches und ein privates Netzwerk zu einer Infrastruktur verbunden.

"Basierend auf LTE können wir bereits viele Anwendungen verwirklichen", sagte Telekom-Managerin Claudia Nemat. In einer sogenannten Edge-Cloud werden die Daten nicht weit entfernt gespeichert, sondern können besonders nah an der Anwendung verarbeitet werden. Das reduziert die Laufzeit der Daten im Netz (Latenz). Über 5G soll der Datenverkehr später nahezu in Echtzeit möglich sein. "In Zukunft werden diese Netze mit 5G noch leistungsfähiger und flexibler sein."

  • Bahn, Verspätung

    Bei der Deutschen Bahn gelten Züge mit einer Verspätung von fünf Minuten und 59 Sekunden noch als pünktlich. Die Schweiz ist hingegen ein Musterland: Wenn ein Zug mehr als drei Minuten zu spät ankommt, gilt das schon als verspätet. Trotz der strengen Maßstäbe schaffen die Schweizer europaweite Spitzenwerte: 97 Prozent der Anschlüsse werden erreicht. - Bild: Pixabay

  • Bahn, Russland

    Auch die russischen Züge sollen nach eigenen Angaben beinahe zu 100 Prozent den Fahrplan einhalten - trotz der weiten Strecken, die sie zurücklegen müssen. - Bild: Pixabay

  • Funkmast

    Noch immer ärgern Funklöcher auf der Bahnfahrt oder auf dem Land die Deutschen. - Bild: Pixabay

  • Moskau, Internet

    Zwar gibt es im tiefen Sibirien auch mal schlechten Empfang, doch die Russen sind beim Internet ambitioniert: Moskaus Stadtregierung will die Metropole zur modernsten Stadt Europas in Sachen Internet machen. Schon jetzt gibt es an fast allen öffentlichen Orten gratis W-LAN - sogar in der Metro. - Bild: Pixabay

  • Rumänien

    Auch in Bulgarien und Rumänien gehören Funklöcher - trotz hügeliger Landschaften - der Vergangenheit an. Und: Fast jede Würstelbude bietet den Gästen kostenloses und unbeschränktes W-LAN an. - Bild: Pixabay

  • Hauptstadtflughafen BER

    Der Hauptstadtflughafen BER in Berlin sorgt schon seit Jahren immer wieder für Negativschlagzeilen. Nach 14 Jahren Bauzeit soll der "Pannenflughafen" 2020 eröffnet werden - hofft man zumindest. - Bild: Wikipedia/Robert Aehnelt

  • Modell des neuen Flughafens in Peking-Daxing

    In derselben Zeit legte China bei Infrastruktur-Großprojekten ein sehr hohes Tempo vor. Nach weniger als vier Jahren Bauzeit soll in diesem Jahr in Peking ein neuer gigantischer Hauptstadtflughafen eröffnet werden. Hier ein Modell des neuen Flughafens in Peking-Daxing. - Bild: Wikipedia/N509FZ

  • Moskau, Flughafen

    Auch in Moskau gibt es einen Bauboom: Innerhalb von zwei Jahren Bauzeit wurde der vierte Flughafen der Metropole renoviert. Am größten Flughafen wurde bei laufendem Betrieb ein neues Terminal eröffnet, das mit zwei unterirdischen Tunnel mit den anderen verbunden ist. Die Abfertigung und Kofferausgabe läuft auch bei Schneetreiben reibungslos. - Bild: Pixabay

  • Reisepass, Deutschland

    Kurzfristig ein Termin in einem deutschen Meldeamt bekommen? Schwierig. Und einen neuen Reisepass bekommt man häufig erst nach sechs bis acht Wochen. In Mexiko ist das hingegen sehr leicht: Die Bürger können einfach mit ihren Unterlagen zu einem der zahlreichen Zweigstellen des Außenministeriums gehen. Einige dieser Büros sind sogar in Einkaufszentren untergebracht. Der Pass wird direkt vor Ort ausgestellt und kann gleich mitgenommen werden. Das ganze Verfahren dauert ungefähr eineinhalb Stunden. - Bild: Pixabay

  • London, Auto

    Behörden-Gelder zu zahlen, ist in Großbritannien sehr unkompliziert. Mit der automatischen Kennzeichenerfassung werden Mautgebühren leicht erhoben. Über das Nummernschild lassen sich Fahrzeugtyp und Schadstoffklasse ermitteln. - Bild: Pixabay

  • Geld

    Manches zahlen die Deutschen mit Bargeld, anderes mit EC- oder Kreditkarte, per Bankeinzug, mit Paypal oder per Überweisung. Ein ziemliches Durcheinander. In Kenia geht das alles viel einfacher: Per M-Pesa - das "M" steht für "mobil" und "Pesa" bedeutet Geld auf Kiswahili - schicken und erhalten Kenianer Geld über das Handy. Damit können sie quasi alles bezahlen, vom Busticket bis zur Stromrechnung, und Geld innerhalb von wenigen Sekunden ans andere Ende des Landes schicken. Dafür benötigen sie kein Bankkonto, lediglich ein Handy mit einer Simkarte. In dem Land mit knapp 50 Millionen Einwohnern gibt es fast 48 Millionen M-Pesa-Konten. - Bild: Pixabay

  • Alipay, Smartphone

    Und wer in China einkauft, zückt an der Kasse nur noch selten sein Portemonnaie. Stattdessen ist es schon seit Jahren völlig normal, selbst kleinste Einkäufe am Kiosk um die Ecke mit dem Handy zu erledigen. - Bild: Alipay

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