Das Model 3 des amerikanischen Autobauers Tesla steht auf einer Straße.

In dem neuen Tesla-Werk bei Berlin soll unter anderem das Model 3 gebaut werden. - Bild: Tesla

Die Frist für Einwendungen gegen die Fabrik des US-Elektroautobauers Tesla in Grünheide bei Berlin ist am Donnerstag abgelaufen. Erfahrungsgemäß kommen in den letzten Stunden und Minuten immer noch größere Mengen von Einsendungen, sagte Frauke Zelt, Sprecherin des Umweltministeriums, auf Anfrage.

Bürger, die sich in letzter Minute meldeten, müssten keine Sorgen haben, dass ihre Hinweise zu dem ausgelegten Umweltverträglichkeitsbericht von Tesla nicht beachtet werden. Bis vergangene Woche Donnerstag waren bereits rund 145 Einwendungen zu Themen wie Wasser, Wald, Naturschutz und Verkehr eingegangen.

Nach Angaben von Zelt werden sie nun gesichtet und thematisch geordnet in Vorbereitung des Erörterungstermins am 18. März in Erkner. Rederecht haben aber nur die Bürger oder Verbände, die sich entsprechend gemeldet hatten.

Tesla-Werk bei Berlin: Wann der Spatenstich geplant ist

Anschließend wird bis Ende des Monats mit dem ersten Spatenstich gerechnet. Die endgültigen Genehmigungen sollen dann im Sommer vorliegen. Ab Mitte nächsten Jahres will Tesla in Grünheide 500 000 Elektrofahrzeuge der Typen Model 3 und Y sowie künftiger Modelle bauen.

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