Bei Volkswagen rollen im Zuge der Tierversuchs-Affäre die ersten Köpfe

Bei Volkswagen rollen im Zuge der Tierversuchs-Affäre die ersten Köpfe. - Bild: Volkswagen

| von Stefan Weinzierl
Im Zuge der Tierversuchsaffäre bei Volkswagen wurde de Generalbevollmächtigte Thomas Steg beurlaubt
Im Zuge der Tierversuchsaffäre bei Volkswagen wurde de Generalbevollmächtigte Thomas Steg beurlaubt. - Bild. Volkswagen

Volkswagen hat laut einer Mitteilung erste Konsequenzen im Zusammenhang mit den durch die Europäische Forschungsvereinigung für Umwelt und Gesundheit im Transportsektor (EUGT) finanzierten Tierversuchen gezogen. Der Vorstand habe in seiner heutigen Sitzung  (Dienstag, 30. Januar 2018) das Angebot des Leiters der Konzern-Außenbeziehungen und Nachhaltigkeit, Dr. Thomas Steg, angenommen, ihn zu beurlauben.

Thomas Steg ist Generalbevollmächtigter für den Konzern und werde bis zur vollständigen Aufklärung der Vorgänge von seinen Aufgaben entbunden. „Wir sind dabei, die Arbeit der 2017 aufgelösten EUGT genau zu untersuchen und alle nötigen Konsequenzen daraus zu ziehen. Herr Steg hat erklärt, die volle Verantwortung zu übernehmen. Dies respektiere ich", sagte der Vorstandsvorsitzende der Volkswagen Aktiengesellschaft, Matthias Müller, am Dienstag.

Die Untersuchungen der Vorgänge würden weiter mit Hochdruck vorangetrieben. Die Aufgaben von Steg übernimmt laut Volkswagen kommissarisch Jens Hanefeld, verantwortlich für Internationale und Europäische Politik.

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