Metav

Die Messe Metav ist künftig einen Tag kürzer als bislang. - (Bild: Metav)

Über 75 Prozent der Austeller haben sich in der Ausstellerbefragung am Ende der Metav für eine Messelaufzeit von vier Tagen ausgesprochen. „In Übereinstimmung mit dem Ausstellervotum verkürzen wir die Metav damit von fünf auf vier Tage“, sagt Dr. Wilfried Schäfer, Geschäftsführer beim Metav-Veranstalter VDW (Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken) in Frankfurt am Main. 

Damit vollziehe die Metav einen Schritt, den andere Investitionsgütermessen schon früher gegangen sind vor dem Hintergrund geänderter Lebens- und Arbeitsgewohnheiten von Messebesuchern, wie der VDW mitteilt. „Der Samstag ist ein Relikt, das dem heutigen Messebesucherverhalten nicht mehr entspricht. Die Menschen legen Wert auf ihr freies Wochenende und wollen es nicht auf einer Messe verbringen“, erläutert Schäfer.

Die Metav war im Februar 2018 nach fünf Messetagen zu Ende gegangen. Die Entwicklung des Besucherzuspruchs am Samstag zeigte, dass er nicht mehr ausreichend gefragt war.

Für die Mehrzahl der Aussteller steige mit der Verkürzung der Messelaufzeit die Effizienz ihrer Beteiligung. „Die Erfahrung von anderen Messen zeigt, dass sich die Samstagsbesucher weitgehend auf die übrigen vier Tage verteilen und damit für noch höhere Auslastung an den Ständen sorgen“, sagt Schäfer vom VDW. „Wir sind überzeugt, dass der neue Termin Ausstellern und Besuchern gleichermaßen entgegenkommt und den Nutzen der METAV für beide Kundengruppen erheblich steigert.“

Hintergrund Metav 2020 in Düsseldorf

Die Metav 2020 – 21. Internationale Messe für Technologien der Metallbearbeitung zeigt das komplette Spektrum der Fertigungstechnik. Schwerpunkte sind Werkzeugmaschinen, Fertigungssysteme, Präzisionswerkzeuge, automatisierter Materialfluss, Computertechnologie, Industrieelektronik und Zubehör.

Hinzu kommen die neuen Themen Moulding, Medical, Additive Manufacturing und Quality. Sie sind in so genannten Areas mit eigener Nomenklatur fest im Metav-Ausstellungsprogramm verankert. Zur Besucherzielgruppe der Messe gehören alle Industriezweige, die Metall bearbeiten, insbesondere der Maschinen- und Anlagenbau, die Automobil- und Zulieferindustrie, Luft- und Raumfahrt, Elektroindustrie, Energie- und Medizintechnik, der Werkzeug- und Formenbau sowie Metallbearbeitung und Handwerk.

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