Volvo Verkaufsraum

Volvo will 400 neue Ingenieure einstellen. - Bild: Volvo

| von Gabriel Pankow

So werde der Großteil der neuen Mitarbeiter in der zentralen Forschung und Entwicklung von Volvo im schwedischen Göteborg tätig sein, wie das Unternehmen mitteilte. Das Unternehmen eröffnet aber auch ein separates Forschungs- und Entwicklungszentrum in der Universitätsstadt Lund im Süden Schwedens. Dort nehmen bereits im September die ersten 35 Mitarbeiter ihre Arbeit auf. Die Studentenstadt genießt international hohes Ansehen für ihre Hochschule und liegt unweit von Malmö, der drittgrößten Stadt des Landes, und der dänischen Hauptstadt Kopenhagen.

Mit seiner Mitarbeiteroffensive stärke Volvo den Westen Schwedens als „Automobil-Region“, die zu einer Quelle automobiler Software-Entwicklungen werden solle. Das Geely-Tochterunternehmen investiert in Branchentrends wie autonomes Fahren und Elektrifizierung, aber auch in aktive Sicherheitssystemet. Die Technologien erfordern hochqualifizierte Mitarbeiter und Software-Entwickler.

Insbesondere die Weiterentwicklung des autonomen Fahrens treibt der Schweden-OEM voran: So hat das Unternehmen erst vor wenigen Tagen bekanntgegeben, in Zusammenarbeit mit dem Online-Vermittlungsdienst für Fahrdienstleistungen Uber die nächste Generation selbstfahrender Autos zu entwickeln. Außerdem will der Autobauer weitere Feldversuche zum autonomen Fahren auf den Straßen der britischen Hauptstadt London und in China durchführen, nachdem im kommenden Jahr das Drive Me Pilotprojekt in Göteborg startet.

Peter Mertens, Senior Vice President für Forschung und Entwicklung bei Volvo Cars, erklärt: "Volvo ist Vorreiter beim autonomen Fahren und der Elektrifizierung sowie unbestrittener Marktführer bei automobiler Sicherheit. Wir wollen diese Rolle nicht nur beibehalten, sondern ausbauen. Aus diesem Grund ist es wichtig, über die besten Entwickler zu verfügen." Das neue Rekrutierungsprogramm spiegele dieses Vorhaben wider.

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