Anbringen des VW-Logo

Handarbeit: Das Anbringen des VW-Logo. - Bild: Volkswagen

Das teilte das Unternehmen in Wolfsburg mit. Stellen sollen beim altersbedingten Ausscheiden von Mitarbeitern nicht neu besetzt werden.

Mit den bisherigen Sparprogrammen habe VW bereits viel erreicht, sagte der bei der Marke VW für das Tagesgeschäft zuständige Manager Ralf Brandstätter. "Aber wir müssen noch deutlich mehr tun, um die anstehenden Herausforderungen auch in der Zeit nach 2020 zu bewältigen", betonte er.

Hintergrund ist, dass VW derzeit viel Geld in moderne IT-Systeme investiert. Das eröffnet Spielraum für das Management, über Stellenstreichungen Kosten zu sparen. Bereits seit einigen Tagen steht ein weiterer Personalabbau bei der Marke VW im Raum. Zudem will Volkswagen die Modellvielfalt reduzieren und die Materialkosten senken.

Was das Sparprogramm vorsieht

Im Herbst 2016 hatte das Unternehmen mit der Arbeitnehmerseite bereits ein großes Sparprogramm verabredet, das bis Ende 2020 läuft. Es sieht den weltweiten Abbau von 30.000 Stellen vor, 23.000 davon in Deutschland.

Im Gegenzug sollen 9.000 Arbeitsplätze in Zukunftsbereichen wie der Softwareentwicklung neu entstehen, betriebsbedingte Kündigungen sind bis 2025 ausgeschlossen. Das Programm sollte eine Ergebnisverbesserung von 3,7 Milliarden Euro ab 2020 bringen und die Produktivität der Werke deutlich erhöhen.

VW-Chef Herbert Diess will mit der neuen Sparrunde auch die Investitionen für den Schwenk zu Elektromodellen und Digitalisierung bezahlen. Die Marke VW verfehlte im vergangenen Jahr ihre Renditeziele, vor allem weil die Probleme rund um den neuen Abgas- und Verbrauchstest WLTP viel Geld kosteten. Weil Zulassungen nach dem neuen Prüftest fehlten, konnte lange Zeit nur ein eingeschränktes Modellangebot verkauft werden.

  • Tesla Model S

    Platz 7 der weltweit wichtigsten Märkte für Elektrofahrzeuge belegt die Niederlande mit verkauften 27.000 Stromern im Jahr 2018 (2017: 9.000). - Bild: Pixabay / Quelle: CAM

  • renault

    In Frankreich stieg der Absatz 2018 von 37.000 E-Autos auf 46.000 im Vergleich zu 2017. Das bedeutet Platz 6 in unserem Ranking. - Bild: Pixabay / Quelle: CAM

  • BMW i3 Innenraum

    Platz 5: In Großbritannien wurden im vergangenen Jahr rund 60.000 Stromer verkauft (2017: 49.000). - Bild: Pixabay / Quelle: CAM

  • Tesla Ladestation

    Auf Platz 4 liegt Deutschland mit 68.000 verkauften Elektroautos im Jahr 2018. (2017: 54.000) - Bild: Pixabay / Quelle: CAM

  • VW Elektroauto

    Norwegen schaffte es unter die Top 3 mit 73.000 verkauften Elektroautos im Jahr 2018 (2017: 62.000). - Bild: Pixabay / Quelle: CAM

  • e-smart

    Mit deutlichem Abstand zu Platz 3 liegt die USA auf Platz 2 mit 361.000 verkauften E-Autos im Jahr 2018 (2017: 194.000) - Bild: Pixabay / Quelle: CAM

  • BMW i3

    Auf Platz 1: China. In der Volksrepublik, die die Elektromobilität finanziell stark fördert, konnten die Autobauer im vergangenen Jahr gut 1.255.000 E-Autos absetzen. (2017: 777 000) - Bild: Pixabay / Quelle: CAM

Ranking: Die 10 wertvollsten Autobauer der Welt 2018

Ob Porsche, BMW und Mercedes oder Chevrolet, Toyota und Audi - diese Automarken kennt man auf der ganzen Welt. Doch welcher Automobilhersteller hat den höchsten Markenwert? Das verrät dieses Ranking!