Interessenten können den Escape Room ab dem 22. November aufsuchen.

Interessenten können den Escape Room ab dem 22. November aufsuchen. - Bild: ocuvalis GmbH

Das im Rahmen des Wissenschaftsjahres 2018 vom Bundesministerium für Bildung und Forschung ausgezeichnete Projekt des Werkzeugmaschinenlabors WZL der RWTH Aachen zeigt, wie zukünftige Arbeitsstationen in der Fertigung gestaltet werden können. Ziel des Projekts ist die Kommunikation aktueller Forschungsinhalte der Abteilung Organisationsentwicklung unter Leitung von Dr. phil. Ina Heine an ein breites und tendenziell wissenschaftsfernes Publikum.

Ausgangspunkt ist ein klassischer Fertigungsbereich eines KMU, der zum Escape Room wird. Kleinere Gruppen (max. 5 Personen) bekommen die Aufgabe arbeitsnahe, qualitätsrelevante Problemstellungen durch den strategischen Einsatz digitaler Unterstützungsmittel und neuer Technologien zu lösen. Die Teilnehmer entscheiden selbst, ob und wie die Technologien genutzt werden.

Die gezielte Anwendung der neuen Technologien soll die Aufgabenbewältigung, das heißt die Befreiung beschleunigen und zu einem Platz auf der Bestenliste führen. Durch den spielerischen Ansatz werden die Forschungsinhalte und deren praktische Relevanz verschiedenen Zielgruppen vermittelt.

Der Einsatz digitaler Unterstützungsmittel und neuer Technologien verdeutlicht die schrittweise Transformation zu einem Arbeitsplatz der Zukunft und demonstriert ein innovatives Konzept zur Einbeziehung der Mitarbeitenden in diesen Transformationsprozess.

Einsatz von Augmented Reality

Als konkretes Beispiel eines der vielen digitalen Hilfsmittels im Aachener Escape Room kann die Remote Service Plattform des Anwendungspartners oculavis GmbH genannt werden. Damit können Teilnehmer durch eine virtuelle Expertenzuschaltung Störungen an den Fertigungs- und Montagestationen des Escape Rooms schneller beheben, ermöglicht durch den Einsatz von Augmented Reality.

Was im Rahmen des Projekts spielerisch anmutet, ist jedoch bereits industrielle Realität. So kommt die Software in Kombination mit Datenbrillen und konventionellen Smartphones nicht nur als Maintenance Lösung in der Produktion zum Einsatz, sondern wird gerade von Maschinen- und Anlagenbauern als Servicelösung zur Unterstützung der eigenen Techniker oder von Kunden eingesetzt. Um einerseits Reisekosten einzusparen und um andererseits digitale Geschäftsmodelle für Maschinen- und Anlagenbauer zu befähigen.

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