Ein Bauarbeiter vor einem Rohbau am Sägen mit Stihl-Motorsäge

Wegen starker Nachfrage setzt Stihl vermehrt auf elektronische Geräte. - Bild: Stihl

Der Garten- und Forstgerätehersteller Stihl will seine Produkte künftig mit eigenen Akkus ausstatten. Im vergangenen Jahr hatte der Maschinenbauer seine eigene Akkufertigung aufgebaut - nun kommen die ersten Geräte auf den Markt.

Die sind in erster Linie für Profis gedacht. Geräte mit Elektromotor nehmen einen immer größeren Anteil bei dem Kettensägenhersteller ein. Der Umsatz stieg von Januar bis August gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 6,1 Prozent auf 2,8 Milliarden Euro. Während der Absatz nach Akku-Geräten zweistellig zulegte, ging die Nachfrage nach Benzinprodukten den Angaben zufolge leicht zurück.

Nicht nur Stihl auch andere Hersteller von Garten- und Forstgeräten stellen derzeit in vielen Bereichen auf Akkus um. Bei Stihl haben inzwischen schon etwa 15 Prozent aller verkauften Geräte einen Akku. Dennoch wird es auch in Zukunft Geräte mit Benzinantrieb geben, wenn eine hohe Leistung benötigt wird, machte Kandziora klar: "Wir lassen bei der Entwicklung von Benzin-Geräten keinen Millimeter nach und geben gleichzeitig Gas bei Akku-Produkten."

Im vergangenen Jahr hatten das schlechte Wetter, negative Wechselkurseffekte und die weltweiten Handelskonflikte den Absatz gebremst. Obwohl weltweit nochmals etwas mehr Produkte verkauft wurden als 2017, ging der Umsatz 2018 leicht um 0,3 Prozent auf rund 3,78 Milliarden Euro zurück. Das wirkt nach wie vor nach. «Viele Fachhändler haben noch gefüllte Läger aus dem Vorjahr», sagte Kandziora. Angaben zum Gewinn macht das Familienunternehmen nicht.

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