Knorr Bremse

Die Nachfrage von Knorr-Bremse steigt. Jedoch geht das Unternehmen aufgrund unsicherer Rahmenbedingungen eher vorsichtig in das neue Jahr. - Bild: Knorr-Bremse

Im vergangenen Jahr steigerte der Zulieferer für Lkw- und Zughersteller den Erlös um 7,5 Prozent auf 6,62 Milliarden Euro. Die Effekte des stärkeren Euro herausgerechnet hätte das Plus bei 10,5 Prozent gelegen. Analysten rechnen im Schnitt mit Werten am oberen Ende der Bandbreite. "Trotz eines unsicheren, volatilen Marktumfelds stieg die Nachfrage nach Knorr-Bremse Systemen für Schienen- und Nutzfahrzeuge auf ein neues Höchstniveau", sagte Vorstandschef Klaus Deller.

Handelskonflikte und Brexit bringen Risiken

Makroökonomische und politische Risiken nähmen zu, Handelskonflikte und Brexit seien nur zwei Beispiele dafür, hieß es vom Unternehmen. Die Marge des Ergebnisses vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen soll im laufenden Jahr zwischen 18 und 19 Prozent liegen nach 17,8 Prozent im Vorjahr. Das Ebitda kletterte um 5,6 Prozent auf 1,18 Milliarden Euro. Ohne die Effekte aus Unternehmensverkäufen hätte die Marge 18,4 Prozent betragen. Beim Nettoergebnis erwartet Knorr-Bremse für 2018 einen Anstieg, Details legen die Münchener am 30. April.