Der Hauptsitz von Rheinmetall Automotive in Neckarsulm.

Der Hauptsitz von Rheinmetall Automotive in Neckarsulm. - Bild: Rheinmetall

| von Gabriel Pankow

Mittelfristig soll sich der Bereich sich dann wieder auf rund 8 Prozent erholen. Bislang war Rheinmetall für das Automotive-Geschäft von einer mittelfristigen operativen Rendite von 8,0 bis 8,5 Prozent ausgegangen. Beim Umsatz geht das Unternehmen für den Bereich von einer Stagnation beziehungsweise von einem leichten Wachstum aus.

Angaben in der Präsentation am Morgen, wonach der konzernweite Umsatz im laufenden Jahr nun nur noch um "rund" ein Prozent statt leicht darüber wachsen sollte, zog der Konzern wieder zurück. Nach Angaben eines Sprechers handelte es sich dabei um einen Fehler.

Rüstungsgeschäft brummt

Anfang November hatte Rheinmetall wegen der Schwäche im Automobilsektor erst seine Prognose gesenkt und als Ziel ein Umsatzwachstum von leicht über einem Prozent Plus ausgegeben. Die operative Marge erwartet Rheinmetall bei rund 8 Prozent.

Die Erwartungen für das derzeit brummende Rüstungsgeschäft wurden derweil erhöht. Hier sieht Rheinmetall mittelfristig eine operative Marge von 9 bis 10 Prozent.

Die Aktie gab wegen der zunächst angenommenen erneuten Prognosesenkung für den Umsatz in diesem Jahr erheblich nach und verlor am Vormittag bis zu mehr als 8 Prozent. Zuletzt lag die Aktie noch rund 5 Prozent im Minus bei knapp 98 Euro.

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