Industrie 4.0 Kommunikation
Kommunikation ist eine Voraussetzung für Industrie 4.0. - Bild Institut für industrielle Informationstechnik

Die Zeit allerdings drängt: "Die WGP treibt die Sorge um, dass die traditionell starke Produktionswirtschaft, ein Grundpfeiler des Standorts Deutschland, nicht mehr im Blickfeld von Politik und Gesellschaft ist. Gleichzeitig könnte sie von ausländischen Unternehmen etwa aus China an sich gezogen werden. Mit unserem Standpunktpapier wollen wir dieser Entwicklung etwas entgegensetzen. Denn sind die notwendigen Voraussetzungen, zu denen bekanntermaßen auch die noch fehlenden Schnittstellenstandards und die IKT-Infrastruktur zählen, erst einmal geschaffen, hat der deutsche Mittelstand die Kraft und das Know-how, die Produktion im Lande zu halten und auch die großen Herausforderungen durch Industrie 4.0 zu meistern", ist sich Abele sicher.

Hierzu allerdings ist auch die Politik gefordert. "Wir benötigen Unterstützung beispielsweise für sogenannte Living Labs: echte Fabriken zu Demonstrationszwecken, in denen die Roadmap angewendet und die Entwicklung hin zur Industrie 4.0 aufgezeichnet wird, damit wir alle lernen, wie es real funktioniert", ergänzte Schuh.

WGP

Autoren des Standpunktpapiers Industrie 4.0:

Prof. Thomas Bauernhansl (Initiator); Prof. Jörg Krüger, Berlin; Prof. Gunther Reinhart, München; Prof. Günther Schuh, Aachen.

Sie können die Studie hier herunterladen.