Tesla Werk Fremont

Die erste und bislang einzige Fabrik von Tesla im kalifornischen Fremont platzt bald aus allen Nähten. - Bild: Tesla

| von Karoline Kopp

Noch in dieser Woche könnte Tesla mit der Stadtverwaltung von Schanghai ein Abkommen treffen, meldet der Nachrichtendienst Bloomberg. Dort soll dann die erste lokale Fertigung des Elektroautobauers in Asien entstehen.

Die Beweggründe für Tesla liegen auf der Hand: China ist der weltweit größte Wachstumsmarkt für Elektromobilität. Nach den Plänen der chinesischen Regierung soll sich der Absatz von aktuell fünf Millionen verkauften E-Mobilen in den kommenden drei Jahren verzehnfachen. Dafür werden staatliche Kaufprämien von umgerechnet bis zu 16.000 Euro pro Fahrzeug vergeben - allerdings bisher nur für heimische Hersteller. Mit einer eigenen Fabrik in China würde sich Tesla dementsprechend für die Kaufprämie qualifizieren.

Dazu kommt: Für Tesla laufen die Geschäfte in Fernost schon jetzt so gut, dass das Unternehmen Schwierigkeiten haben dürfte die Nachfrage allein mit einem US-Werk zu decken. Innerhalb eines Jahres hat sich der Tesla-Umsatz in China auf rund eine Milliarde Dollar verdreifacht. Bis 2020 sollen 500.000 Elektroautos abgesetzt werden.

Möglicher Parntner: Schanghai Electric

Für eine lokale Prodution sprechen nicht zuletzt auch die hohen Importzölle Chinas von 25 Prozent, die Firmenchef Elon Musk mit einem Werk in Schanghai umgehen könnte. Teslafahrzeuge würden für die chinesischen Kunden deutlich günstiger und damit tauglich für den Massenmarkt.

Das Innovationsprinzip Musk

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Um in China Autos produzieren zu dürfen, müssen internationale Autobauer nach der chinesischen Gesetzgebung jedoch Minderheitspartner in Joint-Venture-Firmen mit chinesischen Partnern werden. Während westliche Autobauer dazu bisher mit chineischen Autofirmen kooperiert haben, will sich Tesla offenbar einen Partner aus der Technologie- und Energiebranche ins Boot holen. Im Gespräch ist offenbar das staatliche Energieunternehmen Shanghai Electric. Das meldet das 'Handelsblatt' unter Berufung auf entsprechende Berichte in der chinesischen Zeitung 'Pengpai'.

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