Tesla

Die Verluste bei Tesla sind weniger hoch als gedacht. - Bild: Tesla

| von Stefan Weinzierl

Die Aktie legte im nachbörslichen US-Handel um 6,4 Prozent zu.

Die Gesellschaft aus Palo Alto in Kalifornien verbuchte in der abgelaufenen Periode einen Verlust von 336 Millionen Dollar nach 239 Millionen vor Jahresfrist. Auf bereinigter Basis verzeichnete der Automobilproduzent einen Fehlbetrag je Aktie von 1,33 (Vorjahr 1,61) Dollar, während Analysten im Konsens mit einem Minus von 1,82 Dollar je Schein gerechnet hatten.

Verantwortlich für die höheren Verluste waren massive Aufwendungen für neue Modelle. Parallel wurde der Umsatz auf mehr als das Doppelte gesteigert, die Erlöse kletterten auf 2,79 Milliarden Dollar und übertrafen damit die Markterwartung von 2,51 Milliarden Dollar.

Der Absatz des Limousinenmodels S und der des SUV X kletterte auf Jahressicht um 53 Prozent auf 22.000 Fahrzeuge, Analysten hatten allerdings Auslieferungen von 23.655 Einheiten vorausgesagt. In der zweiten Jahreshälfte will der Konzern den Absatz der Modelle S und X auf 47.000 Fahrzeuge bringen - so viel wie in den ersten sechs Monaten.

Tesla hatte diese Woche mit der Auslieferung des Mittelklassewagens Model 3 begonnen. Die Zukunft des 2003 gegründeten Elektroautoherstellers dürfte maßgeblich vom Erfolg dieses Modells abhängen. Zwar stieg Tesla zu einem der wertvollsten Autokonzerne an der US-Börse auf. Doch die Produktion war im vergangenen Jahr noch relativ gering. Tesla will die Gesamtproduktion im Jahr 2018 auf eine halbe Millionen Fahrzeuge hochfahren und bis zum Jahr 2020 eine ganze Million fertigen. Im vergangenen Jahr hatte Tesla rund 84.000 Fahrzeuge produziert.

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