Stefan Sommer ZF

Der Rücktritt von Stefan Sommer folgt nur eine Woche auf den Rücktritt von Aufsichtsratschef Giorgio Behr. - Bild ZF Friedrichshafen

Wie Deutschlands drittgrößter Automobilzulieferer mitteilte, sind der Aufsichtsratsvorsitzende Dr. Franz-Josef Paefgen und der Vorstandsvorsitzende Stefan Sommer übereingekommen, die Zusammenarbeit zu beenden. Bis zur Berufung eines Nachfolgers für Sommer überneheme sein Stellvertreter, Finanzvorstand Dr. Konstantin Sauer (58), interimsweise auch die Aufgaben des Vorstandsvorsitzenden.

„Wir danken Dr. Sommer für seine langjährige erfolgreiche Tätigkeit für das Unternehmen. In seinen gut fünf Jahren an der Spitze des ZF-Konzerns hat Dr. Stefan Sommer das Unternehmen tatkräftig weiterentwickelt“, so Paefgen. Der Aufsichtsrat werde in Kürze einen Nachfolger berufen.

Paefgen selbst wurde erst am vergangenen Montag zum Aufsichtsratschef gewählt, nachdem vor einer Woche sein Vorgänger Giorgio Behr seinen Rückzug angekündigt hatte.

Seit Monaten tobt ein Kampf um die Macht bei ZF. Die von der Stadt Friedrichshafen beherrschte Zeppelin-Stiftung, die der Eigentümer des Unternehmens ist, versucht immer stärkeren Einfluss auf Unternehmensentscheidungen zu nehmen.

Das sind die 10 umsatzstärksten Automobilzulieferer

  • Platz 10: Unter die Top 10 schafft es Faurecia mit einem Umsatz von rund 20,18 Milliarden Euro im Jahr 2017. Seit der Gründung 1997 hat sich Faurecia zu einem bedeutenden Akteur der weltweiten Automobilindustrie entwickelt. Das Unternehmen betreibt rund 300 Standorte, darunter 35 F&E-Zentren und beschäftigt 122.000 Mitarbeiter in 37 Ländern. Faurecia hat seine Technologiestrategie auf Lösungen für den smarten Fahrzeuginnenraum und nachhaltige Mobilität ausgerichtet.  – Bild: Faurecia

    Platz 10: Unter die Top 10 schafft es Faurecia mit einem Umsatz von rund 20,18 Milliarden Euro im Jahr 2017. Seit der Gründung 1997 hat sich Faurecia zu einem bedeutenden Akteur der weltweiten Automobilindustrie entwickelt. Das Unternehmen betreibt rund 300 Standorte, darunter 35 F&E-Zentren und beschäftigt 122.000 Mitarbeiter in 37 Ländern. Faurecia hat seine Technologiestrategie auf Lösungen für den smarten Fahrzeuginnenraum und nachhaltige Mobilität ausgerichtet. – Bild: Faurecia

  • Platz 9: Michelin. Das Unternehmen erwirtschaftete 2017 einen Umsatz von gut 21,96 Milliarden Euro. Firmengründer Edouard Michelin gilt als Erfinder des demontierbaren Luftreifens, dem Vorgänger aller heutigen Reifen. Michelin produziert heutzutage jedes Jahr über 190 Millionen Reifen; der leichteste wiegt weniger als 200 Gramm, der schwerste mehr als 5 Tonnen. – Bild: Michelin

    Platz 9: Michelin. Das Unternehmen erwirtschaftete 2017 einen Umsatz von gut 21,96 Milliarden Euro. Firmengründer Edouard Michelin gilt als Erfinder des demontierbaren Luftreifens, dem Vorgänger aller heutigen Reifen. Michelin produziert heutzutage jedes Jahr über 190 Millionen Reifen; der leichteste wiegt weniger als 200 Gramm, der schwerste mehr als 5 Tonnen. – Bild: Michelin

  • Platz 8: Bridgestone/Firestone. Auf dem achten Platz liegt ebenfalls ein Reifenhersteller. Das Unternehmen machte 2017 einen Umsatz von circa 22,46 Milliarden Euro. Die Bridgestone Corporation hat ihren Hauptsitz in Tokio, Japan. Seit knapp 90 Jahren ist der Reifenhersteller am Markt. – Bild: Volkswagen

    Platz 8: Bridgestone/Firestone. Auf dem achten Platz liegt ebenfalls ein Reifenhersteller. Das Unternehmen machte 2017 einen Umsatz von circa 22,46 Milliarden Euro. Die Bridgestone Corporation hat ihren Hauptsitz in Tokio, Japan. Seit knapp 90 Jahren ist der Reifenhersteller am Markt. – Bild: Volkswagen

  • Platz 7: Hyundai Mobis. Das koreanische Unternehmen erwirtschaftete 2017 gut 27,41 Milliarden Euro. Der Automobilzulieferer entwickelt unter anderem Technologien für das autonome Fahren. – Bild: Hyundai Mobis

    Platz 7: Hyundai Mobis. Das koreanische Unternehmen erwirtschaftete 2017 gut 27,41 Milliarden Euro. Der Automobilzulieferer entwickelt unter anderem Technologien für das autonome Fahren. – Bild: Hyundai Mobis

  • Platz 6: Aisin. Das 1949 gegründete japanische Unternehmen machte 2017 einen Umsatz von rund 28,43 Milliarden Euro. An dem Automobilzulieferer ist unter anderem Toyota beteiligt. – Bild: NAIAS

    Platz 6: Aisin. Das 1949 gegründete japanische Unternehmen machte 2017 einen Umsatz von rund 28,43 Milliarden Euro. An dem Automobilzulieferer ist unter anderem Toyota beteiligt. – Bild: NAIAS

  • Platz 5: Magna. Gut 32,51 Milliarden Euro setzte der Automobilzulieferer im Jahr 2017 um. Magna fertigt in 348 Produktionsbetrieben und betreibt 91 Produktentwicklungs-, Engineering- und Vertriebszentren in 28 Ländern. Mehr als 174.000 Mitarbeiter sind rund um den Globus für das Unternehmen tätig. – Bild: Magna

    Platz 5: Magna. Gut 32,51 Milliarden Euro setzte der Automobilzulieferer im Jahr 2017 um. Magna fertigt in 348 Produktionsbetrieben und betreibt 91 Produktentwicklungs-, Engineering- und Vertriebszentren in 28 Ländern. Mehr als 174.000 Mitarbeiter sind rund um den Globus für das Unternehmen tätig. – Bild: Magna

  • Platz 4: ZF Friedrichshafen. 33,53 Milliarden Euro betrug der Umsatz des Automobilzulieferers vom Bodensee im Jahr 2017. Auf dem Bild zu sehen:  Ein 8-Gang-Automatgetriebe, das ZF ab 2022 im Werk Saarbrücken fertigen wird. Der Zulieferer erhielt von BMW einen zweistelligen Milliardenauftrag für dieses Produkt. – Bild: ZF

    Platz 4: ZF Friedrichshafen. 33,53 Milliarden Euro betrug der Umsatz des Automobilzulieferers vom Bodensee im Jahr 2017. Auf dem Bild zu sehen: Ein 8-Gang-Automatgetriebe, das ZF ab 2022 im Werk Saarbrücken fertigen wird. Der Zulieferer erhielt von BMW einen zweistelligen Milliardenauftrag für dieses Produkt. – Bild: ZF

  • Platz 3: Denso. Unter die Top 3 schafft es dieses japanische Unternehmen. 36,42 Milliarden Euro setzte Denso im Jahr 2017 um. Sadahiro Usui (im Bild) ist  Präsident und CEO von Denso International Europe.  – Bild: Denso

    Platz 3: Denso. Unter die Top 3 schafft es dieses japanische Unternehmen. 36,42 Milliarden Euro setzte Denso im Jahr 2017 um. Sadahiro Usui (im Bild) ist Präsident und CEO von Denso International Europe. – Bild: Denso

  • Platz 2: Continental. 44,01 Milliarden Euro Umsatz machte dieser Automobilzulieferer im Jahr 2017.  Im Bild: Der Prototyp von Sono Motors. Der E-Fahrzeug-Hersteller setzt für sein Elektroauto auf den Elektroantrieb von Conti. – Bild: Continental

    Platz 2: Continental. 44,01 Milliarden Euro Umsatz machte dieser Automobilzulieferer im Jahr 2017. Im Bild: Der Prototyp von Sono Motors. Der E-Fahrzeug-Hersteller setzt für sein Elektroauto auf den Elektroantrieb von Conti. – Bild: Continental

  • Platz 1: Bosch. Die Nummer 1 der Automobilzulieferer stammt aus Baden-Württemberg. 47,38 Milliarden Euro setzte der Zulieferer im Jahr 2017 um. Bosch arbeitet unter anderem an Lösungen für das automatisierte Fahren. – Bild: Bosch

    Platz 1: Bosch. Die Nummer 1 der Automobilzulieferer stammt aus Baden-Württemberg. 47,38 Milliarden Euro setzte der Zulieferer im Jahr 2017 um. Bosch arbeitet unter anderem an Lösungen für das automatisierte Fahren. – Bild: Bosch