ZF Friedrichshafen gründet mit dem chinesischen Partner Anhui Heli ein JV im Stapler-Bereich

ZF Friedrichshafen gründet mit dem chinesischen Partner Anhui Heli ein JV im Stapler-Bereich. - Bild: ZF

| von Stefan Weinzierl

China ist für ZF Friedrichshafen laut eigener Mitteilung ein strategisch bedeutsamer Wachstumsmarkt. An diesem Wachstum soll jetzt die ZF-Division Industrietechnik, Geschäftsfeld Staplersysteme, durch das Joint Venture mit dem börsennotierten chinesischen Unternehmen Anhui Heli Co., Ltd. partizipieren.

„Mit Heli haben wir einen Partner, der über herausragende Expertise bei Gabelstaplern verfügt. Das Unternehmen ist Marktführer in China und weltweit das siebtgrößte Unternehmen im Staplersegment. Aus der Kombination von unseren ZF-Produkten im Premium- und Hightech-Segment mit den Kostenvorteilen der Heli-Produkte entsteht für hydrodynamisch und elektrisch angetriebene Stapler ein Systemanbieter mit umfassender Produktrange“, sagt ZF-Vorstandsmitglied Wilhelm Rehm, zuständig für die Divisionen Nutzfahrzeug- und Industrietechnik.

In das Joint Venture bringt ZF seine Staplerprodukte (Getriebe und Achsen) aus dem chinesischen Werk Hangzhou ein, Heli einen Teil seiner Getriebe- und Achsproduktion.

ZF hält 51 Prozent der Anteile an dem Joint Venture. So kann ZF seinen „Best-Choice“-Ansatz sowohl in China als auch global umsetzen. Das Unternehmen bietet im Basic-, Highline- und Premium-Segment kundenspezifisch angepasste Produkte an.

Das Joint Venture zielt auf den Kunden Heli, denn das Unternehmen ist derzeit bereits Zulieferer und Kunde sowie Hersteller kompletter Gabelstapler. Darüber hinaus wird ZF mit diesen Produkten weitere Kunden aus Asien und weltweit bedienen.

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