Prozessindustrie

Wie viel Leistungsfähigkeit schlummert in Ihrer IT und OT? Mit einem Industrie 4.0 Assessment machen Sie den ersten Schritt in Richtung Industrie 4.0 Exzellenz. Bild: Stock.adobe.com/ Parilov

| von Gernot Schäfer, ROI-Efeso

Ein Hersteller von Verdickungs-, Binde- und Umhüllungsmitteln ist als Komponentenzulieferer in der pharmazeutischen Industrie etabliert. Mit der Unternehmensberatung ROI-Efeso entwickelt das Unternehmen ein Vorgehen für seine Industrie-4.0-Transformation. Die Ziele: Wachstum und Umsatz steigern. Das Vorgehen: Effizienzsteigerung, Flexibilisierung sowie die Erschließung größerer Märkte und neuer Kundengruppen.Wie die Berater von ROI-Efeso vorgingen, lesen Sie hier.

Ablauf: Die Industrie-4.0-Transformation in Kürze

Ausgangslage:

  • Langsame Reaktionszeiten in der Fertigung und lange Lead-Times
  • Marktentwicklung in Richtung knapperer Zyklen und höherem Preisdruck

Vorgehensweise:

  • Darstellung der aktuellen Technologie-Landkarte und (IT-) Tools über die gesamte Prozesskette hinweg
  • Aufbau skalierbarer, flexibler Industrie-4.0-Plattformen

Lösungsansatz:

  • Industrie 4.0 Assessment und Industrie 4.0 Transformation mit Zielarchitektur und Planung zur Operationalisierung
  • Know-how über Funktionalitäten, Grenzen und Aufwände von Systemen weiterentwickeln

Für die Umsetzung von Digitalisierungs- und Industrie-4.0-Strategien sind eine Fülle von spannenden, ausgereiften Technologien vorhanden. Nur: welche Investition zahlt sich wann tatsächlich aus? Wie gelingt die schnelle und wirksame Integration der Tools und Maßnahmen in den laufenden Betrieb? Um diese und weitere Herausforderungen zu lösen und perspektivisch neue Märkte zu erschließen, absolvierte das Unternehmen mit ROI-Efeso in nur zwölf Monaten drei Projektphasen: Auf ein Industrie-4.0-Assessment folgten eine Industrie-4.0- Transformation mit Zielarchitektur und Planung sowie schließlich die Umsetzung aller Maßnahmen inklusive der Implementierung der neuen Technologien.

Mehr Infos zur Industrie-4.0-Exzellenz?

Gernot Schäfer, ROI-Efeso

Industrie-4.0-Transformation in der Prozessindustrie – mit ROI-Efeso werden Potenziale transparent und richtig genutzt. Mehr Informationen finden Sie hier. Autor und Experte zum Beitrag ist Gernot Schäfer von ROI-Efeso. Sie erreichen Gernot Schäfer per Mail.

 

Phase 1: Industrie-4.0-Assessment mit Lösungsrahmen

In der ersten Projektphase wurden digitale Tools identifiziert. Diese mussten genau zu den vorhandenen Produktionsprozessen und -technologien passen und einen klaren Mehrwert dazu beitragen, die Projektziele zu erreichen. Dabei ermittelte das Unternehmen neun geeignete Tools wie Blockchain oder Edge/Cloud Analytics – und klärte zudem, wie diese in einem „Solution Framework“, d.h. einem Zielbild für die Gesamtarchitektur zu verorten sind.

Mit Bezug zu den markttypischen Anforderungen überprüfte das Team alle Tools u.a. auf zwei Aspekte: Was ist tatsächlich möglich und sinnvoll? Mit welchen Kosten ist zu rechnen? Außerdem wurde ermittelt, wie sich neue Technologien idealerweise in die vorhandenen Prozesse bzw. Infrastrukturen einfügen. Zudem identifizierte das Projektteam „Gaps“, die sich mittels Digitalisierung schließen lassen.

Organisation verschlanken und Prozesse verbessern. Ein RFID-Modul führt Sie durch die Fabrik der Zukunft. Quelle: Youtube/ROI-Efeso

Phase 2: Industrie 4.0 Transformation mit Operationalisierung

Die Übertragung dieser Ergebnisse in konkrete Umsetzungsformate erfolgte in der zweiten Projektphase. Etwa beim Infrastructure Design: Welche aktuellen Pain-Points – etwa bei Ausschuss, Maschinenstopps, Volatilität in der Auslastungsplanung – lassen sich reduzieren oder eliminieren? Eine wichtige Erkenntnis bestand darin, dass bereits mit den vorhandenen SAP- /ERP-/MES-Systemen viele Verbesserungen erreichbar sind.

Das Projektteam beließ es nicht dabei, nur das Potenzial zu benennen. Es zog daraus auch Rückschlüsse auf die möglichen Auswirkungen auf methodischer Ebene, also zum Beispiel in der konkreten Produktions-Programmplanung, Schichtplanung und beim Scheduling.

3 Praxis-Tipps für Ihre Industrie-4.0-Transformation

  • Vor dem Einsatz von Fancy Tools mit kritischem Blick prüfen, was die vorhandenen Systeme noch leisten können. Häufig sind nicht alle Möglichkeiten bekannt oder ideal genutzt.
  • Möglichst viele Marktanforderungen ausarbeiten – sonst entsteht kein klares Bild, welche Kunden tatsächlich wichtig sind und realistisch adressiert werden können! Wertvolle Ansatzpunkte liefern die Produktentwicklung der Kunden und zukünftige regulatorische Veränderungen in einzelnen Märkten.
  • Beim Aufbau von Use Cases den voraussichtlichen monetären und strategischen Nutzen bewerten. Notwendige Grundlage ist eine Liste von Pain Points und Gains / Potentialen aus dem Industrie 4.0 Assessment.

Industrie 4.0: Award von ROI-Efeso und der Zeitschrift PRODUKTION

Digitale Assistenzsysteme, Data Analytics, künstliche Intelligenz oder Machine Learning verändern die Wertschöpfungsprozesse der produzierenden Industrie in rasanter Geschwindigkeit. Unternehmen, die es schaffen, diese Digitalisierungs-Technologien, -Werkzeuge und -Systeme erfolgreich in ihre Wertschöpfungsprozesse zu integrieren, gehören zu den Taktgebern der Industrie 4.0. Sie zeichnet ROI-Efeso gemeinsam mit der Fachzeitung PRODUKTION seit 2013 mit dem Industry 4.0 Award aus – einem der wichtigsten Benchmarks für Digitalisierungs-Projekte und Industrie-4.0-Best-Cases.

 

Mehr zum Award erfahren Sie hier.

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