explorer™ G3 workstation

Ein anschauliches Beispiel für Laborautomatisierung: Mit der explorer™ G3 workstation lassen sich täglich bis zu 10.000 Corona-Tests auswerten. (Bild: PerkinElmer)

Ob Schutzwände und Desinfektionsmittelständer, Anlagen für die Herstellung von Atemschutzmasken oder mobile Luftfilteranlagen – hilfreiche Lösungen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie gibt es viele. Für die datenbasierte Einschätzung der Corona-Lage unverzichtbar ist die Auswertung der Corona-Tests. Mit steigenden Infektionen erhöht sich auch die Belastung für die Labore erheblich.

Eine innovative Lösung des amerikanischen Technologieunternehmens PerkinElmer für die Laborautomatisierung leistet hier gezielte Unterstützung. Dabei kommen die X 8- und XMS Profile von item Industrietechnik zum Einsatz. Im kostenfreien Anwenderbericht finden Sie weitere Beispiele für die Flexibilität und Funktionalität der Baureihe XMS.

Erhebliche Durchsatzsteigerung – dank Laborautomatisierung

Um das Coronavirus noch schneller nachzuweisen, automatisieren die Workstations von PerkinElmer die Auswertung von PCR-Tests (Polymerase-Kettenreaktion = polymerase chain reaction [PCR]). Die virale Ribonukleinsäure (RNA) wird bei einem PCR-Test aus einem Abstrich extrahiert und durch Real Time Quantitative PCR (qPCR) nachgewiesen. Bei der traditionellen Auswertung müssen Labormitarbeiter manuelle Einzelschritte an verschiedenen Geräten durchführen.

Nicht so bei dieser Form der Laborautomatisierung: Ein integrierter Roboteram (plate::handler™ FLEX) übernimmt sämtliche Aufgaben, was eine signifikante Steigerung der Arbeitsleistung ermöglicht. Anne Millahn, Produktmanagerin bei PerkinElmer in Hamburg, berichtet: „Der Durchsatz kann enorm erhöht werden, was ja aktuell ein entscheidendes Thema ist. Mit unserer End-to-End High-throughput explorer™ G3 workstation lässt sich ein Durchsatz von bis zu 10.000 Proben in 24 Stunden erreichen.“

Workstations punkten mit Modularität, Flexibilität und Design

Über die umfangreichste Ausstattung verfügt die genannte Workstation. Zu dieser Maximalkonfiguration gesellen sich fünf kleinere Varianten. Verfügbarer Platz im Labor lässt sich dank der individuellen Anpassungmöglichkeiten optimal berücksichtigen. Alle Modelle für die Laborautomatisierung zeichnen sich durch ihren modularen und damit bei Bedarf einfach skalierbaren Aufbau aus – ermöglicht durch das Grundgestell aus X 8 Profilen von item. Für die äußeren Tischbeine werden XMS Profile verwendet. Hierbei spielt neben der Qualität und Modularität auch ein pragmatischer Grund eine Rolle: „Wir können dadurch ganz einfach verschiedene Kabel verlegen. Das ist sehr praktisch für uns, weil die Workstation immer eine 1. und eine 2. Ebene hat.“

Die Tischbeine aus XMS schließen perfekt an die oberen Balken an, sodass ein ästhetischer Gesamteindruck entsteht. Anne Millahn unterstreicht diesen Aspekt: „item sieht sehr edel aus. Das passt gut zu unserem Qualitäts- und Designanspruch – im Sinne einer hochwertigen Automationslösung. Schon bei einem früheren Projekt haben uns die Lösungen von item ästhetisch sehr gut gefallen.“ Darüber hinaus schätzt sie Abstimmung und Service: „Die Montagearbeit wird komplett für uns übernommen, wir bekommen das fertig montiert geliefert. Für uns ist item ein echter Solution Provider.“ Seit 2017 setzt PerkinElmer daher bei allen Workstations auf item Profiltechnik.

Vielfalt und Vorteile der Laborautomatisierung

Aufgrund ihrer Leistungsfähigkeit findet man die Workstations von PerkinElmer für die Laborautomatisierung in vielen weiteren Bereichen. Beispielsweise wird die explorer™ G3 workstation in der österreichischen Krebsforschung genutzt. Labormitarbeiter sollen im Zuge der Automatisierung ausdrücklich nicht ersetzt, sondern vielmehr entlastet werden. Inzwischen ist der Altersdurchschnitt der Labormitarbeiter von 43 Jahren auf circa 55 Jahre gestiegen.

Mit Laborautomatisierung kann also auch dem zunehmenden Fachkräftemangel begegnet werden. Die Automatisierung von Testauswertungen reagiert demnach sowohl auf akuten Bedarf als auch auf Personalmangel. Anne Millahn betont zudem die Vorteile für den Arbeitsalltag der Mitarbeiter: „Anstatt vergleichsweise einfache Aufgaben zu übernehmen, können sie sich jetzt dank der Automatisierung anspruchsvollen Forschungsaufgaben widmen.“

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