Mit optischen Inspektionssystemen lassen sich Waren optimal erfassen, zählen und klassifizieren.

Mit optischen Inspektionssystemen lassen sich Waren optimal erfassen, zählen und klassifizieren. (Bild: bci GmbH)

Das Unternehmen befindet sich in Isernhagen und damit ganz in der Nähe von Hannover. Dort entwickelt und konstruiert der herstellerunabhängige Systemintegrator individuelle Lösungen. Anschließend erfolgt ihre Integration. Hierbei führt man Hard- und Software zusammen und verknüpft sie so zu einer neuen Systemlösung. Integriert werden diese Lösungen in bestehende Abläufe der Kunden – aus Bereichen wie Logistik, Produktion, Elektronik oder Medizin. Mit der bci GmbH nehmen diese bereits früh während der Projektplanung Kontakt auf. "Daraufhin legen wir ein optisches Inspektionssystem aus, das im Normalfall aus Kamera, Beleuchtung, Software, PC und Montagerahmen besteht", erklärt bci-Geschäftsführer Peter Schiermann.

Aufgaben eines optischen Inspektionssystems sind vom Einsatzort abhängig. So wird es in der Produktion etwa für Qualitätskontrollen genutzt, in der Logistik müssen dagegen Waren/Paletten erfasst und dokumentiert werden. Daher kommen im Logikstikbereich die STA.X Zählstation und Scangate SMART.DOCK von bci zum Einsatz. Sie wurden speziell für die optische Kistenprüfung und -zählung sowie Identifikationstechnik entwickelt. Für die Rahmenkonstruktionen kommt die modulare Profiltechnik aus dem MB Systembaukasten von item Industrietechnik zum Einsatz – sowohl hier im Besonderen als auch auch im Allgemeinen bei bci. Mit einem kostenfreien Musterpaket können Sie sich selbst einen Eindruck von den Vorteilen des Baukastenprinzips verschaffen.

Automatisch zählen und klassifizieren: Vorteile der optischen Inspektion

Am Beispiel von "Klappsteigen" wird ersichtlich, wie Unternehmen von bci und der bereitgestellten Technik profitieren. Damit sind Klappkisten gemeint, die Supermärkte nutzen, um Obst oder Gemüse anzubieten. Sobald man die Kisten nicht mehr benötigt, gelangen sie auf Paletten oder Rollwagen. Nun geht es zunächst in ein Zentrallager und anschließend in das Distributionszentrum des Klappsteigenherstellers. Dort findet eine gründliche Reinigung statt, sodass sie erneut einsatzbereit sind. Der Bestand der Kisten muss an jedem Punkt überprüft werden – ganz gleich, ob die Kisten lediglich zusammenlaufen oder eine Übergabe stattfindet. LKW-Fahrer oder Logistikmitarbeiter führen die Zählungen oft manuell durch Allerdings ist dieses Vorgehen aufgrund der großen Menge an Klappsteigen recht fehleranfällig. Zudem beansprucht die Zählung viel Zeit. Indem die STA.X Zählstation die Klappsteigen eigenständig typisiert und zählt, schafft das optische Inspektionssystem gezielt Abhilfe, wie Herr Schiermann hervorhebt: "Unsere Lösung ermöglicht es, den eingehenden oder ausgehenden Bestand elektrisch zu dokumentieren – überall dort in der Lieferkette, wo die Klappsteigen auf Paletten oder Rollwagen transportiert werden."

Damit Palettenstapel bis zu 2,40 Meter Höhe beidseitig erfasst werden, muss die jeweilige Transporteinheit mit den eingeklappten Klappsteigen so ausgerichtet sein, dass die Längsseite nach vorne zwischen den beiden Panels des optischen Inspektionssystems positioniert ist. Dies ist auch bei Mischladungen der Fall. Zusätzlich müssen die Mitarbeiter lediglich dafür sorgen, dass Gurte, Etiketten oder Folien entfernt wurden. Ein integriertes Touchpad dient hierbei als Bedieneinheit und zeigt gleichzeitig das Ergebnis des Zählvorgangs an. Mit der Schwärzung des Bereichs um die Transporteinheit und somit auch Personen bei der Erfassung entspricht das System für die optische Inspektion den Anforderungen der Europäischen Datenschutzgrundverordnung. Angesichts der jahrzehntelangen positiven Erfahrungen mit item Profiltechnik war direkt klar, womit die Rahmen der Panel gebaut werden: "Wir nutzen seit jeher die Aluminiumprofile von item. Die Modularität des Baukastensystems ist ein großer Vorteil, wie auch das breit aufgestellte Zubehörangebot“, sagt Peter Schiermann. Auch die Nähe zwischen bci und item spielt bei der Zusammenarbeit eine Rolle: Nur 400 Meter ist die item Niederlassung in Isernhagen entfernt. Diese räumliche Nähe ermöglicht es, dass Mitarbeiter von bci für den Prototypenbau auf die Räumlichkeiten von item zurückgreifen können. Überhaupt profitieren item Kunden von einer flächendeckenden Präsenz mit 12 Standorten in Deutschland. Zudem garantiert item bei allen Standardartikeln deutschlandweit eine Lieferung innerhalb von 48 Stunden – auch in Zeiten der Aluminium-Knappheit.

Paletten in der Logistik exakt erfassen – mit dem Scangate SMART.DOCK

Im Warenausgang von Distributionszentren ist es essenziell, dass die Waren auf den für sie bestimmten LKW verladen werden. Üblicherweise stapelt man die Waren zunächst auf Paletten mit speziellen Codes und transportiert sie anschließend mit Gabelstaplern zur Bereitstellungszone vor dem jeweiligen LKW. "Es muss sowohl dokumentiert werden, dass die Palette das Lager verlässt, als auch eine Überprüfung stattfinden, ob die Palettennummer zum korrekten Auftrag gehört, der gerade verladen wird", erläutert Herr Schiermann. Da die Zonen meist direkt nebeneinander liegen, sind Fehler kaum zu vermeiden. Neben einem deutlichen Zeitverlust kann das manuelle Scannen der Barcodes auch zu Vertragsstrafen führen, falls es zu einer Fehlleitung von Paletten kommt. Mit dem Scangate SMART.DOCK von bci kann es gar nicht erst so weit kommen: Das mit einem oder mehreren Scannern ausgestattete System für optische Inspektion wird im Warenausgang platziert. Barcodes lassen sich jetzt automatisch erfassen und verarbeiten. Mitarbeiter müssen weder absteigen noch anhalten und sparen dadurch Zeit ein. Zur hohen Genauigkeit bei variierenden Entfernungen und Geschwindigkeiten beim Lesevorgang tragen das große Sichtfeld und die hohe Tiefenschärfe der eingesetzten Logistikscanner KEYENCE SR-5000 maßgeblich bei.

Ob die Paletten dem richtigen LKW zugewiesen wurden, verrät ein Ampel-System am optischen Inspektionssystem. Logistikmitarbeiter müssen folglich keine Fehlladungen und somit Vertragsstrafen mehr fürchten. Der Einsatz der Profiltechnik von item zahlt sich auch bei dieser Lösung aus, wie Peter Schiermann berichtet: "Wir wurden wie immer sehr gut von item betreut, auch im Nachgang. Die Flexibilität der Komponenten, das Know-how der Mitarbeiter und die räumliche Nähe machen die Zusammenarbeit sehr angenehm." Sowohl bei der STA.X Zählstation als auch beim Scangate SMART.DOCK handelt es sich um Standardlösungen, die sich aus aus Sonderlösungen ergeben haben. Auf individuelle Kundenanforderungen können Peter Schiermann und sein Team daher optimal eingehen: "Der Kern bleibt zwar erhalten, aber es sind trotzdem immer Anpassungen erforderlich. Und grundsätzlich sind den Wünschen unserer Kunden keine Grenzen gesetzt. Dem können wir natürlich mit dem MB Systembaukasten hervorragend Rechnung tragen."

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