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Airbus arbeitet an einem milliardenschweren Rüstungsprojekt. - Bild: Airbus

Das milliardenschwere deutsch-französische Rüstungsprojekt eines neuen Kampfflugzeuges ist laut Airbus-Chef Guillaume Faury in einer schwierigen Phase. Es sei aber zuversichtlich, dass es Lösungen geben werde, sagte Faury am Donnerstag (18.02.) bei der Vorlage von Geschäftszahlen seines Unternehmens. Mehr zur aktuellen Lage bei Airbus lesen Sie hier.

"Am Schluss werden die Probleme immer konkreter und detaillierter", sagte Außenminister Heiko Maas in Paris auf eine Frage zu dem Vorhaben. Diese Schwierigkeiten sollten aus dem Weg geräumt werden: "Die deutsch-französische Rüstungskooperation ist ein wichtiger Bestandteil unserer partnerschaftlichen Sicherheitspolitik."

Zwischen den industriellen Partnern des Riesenvorhabens wird laut Kreisen des französischen Präsidialamts über die Lastenteilung verhandelt: Jeder versuche dabei, das Meiste für seine Werke zu erreichen. Bei dem neuen Kampfflugzeug geht es um ein ganzes Luftkampfsystem namens FCAS (Future Combat Air System). Es soll von 2040 an einsatzfähig sein. Das Rüstungsprojekt soll nicht nur einen Kampfflieger der neuen Generation bringen, sondern auch Drohnen und Satelliten steuern. Der französische Flugzeugbauer Dassault ist gemeinsam mit Airbus bei dem Vorhaben federführend.

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