Zusammenarbeit fördert den Austausch zwischen der industrienahen Spitzenforschung in der Schleiftechnik und der internationalen Hightech-Industrie.

Die Zusammenarbeit ist eine tolle Gelegenheit, den Austausch zwischen der industrienahen Spitzenforschung in der Schleiftechnik und der internationalen Hightech-Industrie zu fördern. (Bild: NDABCREATIVITY - stock.adobe.com)

Gerade eben erst ist die Tinte unter dem Memorandum of Understanding zwischen den Organisatoren der Schleiftagung und dem VDW (Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken) getrocknet. Ab sofort treiben beide Partner ihre jeweiligen Aktivitäten zum Thema Schleifen gemeinsam voran.

„Unsere Zusammenarbeit ist eine tolle Gelegenheit, den Austausch zwischen der industrienahen Spitzenforschung in der Schleiftechnik und der internationalen Hightech-Industrie während der Schleiftagung zu fördern, auf der Messe gezielt zu forcieren und damit die Vorteile des Standorts Deutschland auf das Beste zu nutzen“, sagt Dr. Sebastian Barth, Organisator der Schleiftagung und Oberingenieur am Werkzeugmaschinenlabor (WZL) der RWTH Aachen.

Wilfried Schäfer, Geschäftsführer beim Veranstalter der GrindingHub ergänzt: „Die GrindingHub, das neue Drehkreuz für die Schleiftechnik in Stuttgart, will das Who is who des Schleifens an einem Ort zusammenbringen. Dafür ist die Schleiftagung ein Premiumpartner.“

Dr. Sebstian Barth.
Dr. Sebstian Barth, Organisator der Schleiftagung und Oberingenieur am Werkzeugmaschinenlabor (WZL) der RWTH Aachen (Bild: VDW)

Das WZL richtet die Schleiftagung am 26. und 27. Januar erstmals aus. Die Traditionsveranstaltung, die bisher 18 Jahre beim Hanser Verlag beheimatet war und in Fellbach bei Stuttgart stattgefunden hat, wird ab diesem Jahr von Aachen aus organisiert. Pandemiebedingt wird sie digital durchgeführt, jedoch mit hochkarätigen Referenten aus den Hochschulen und der Industrie, zugeschaltet aus der gesamten Republik.

Das zweitägige Programm fokussiert unter anderem das Thema Nachhaltigkeit und den Beitrag der Schleiftechnik zur Ressourcenschonung. Ergänzt wird dieser Schwerpunkt um technische Trends beim Schleifen, etwa bei der Prozess- und Funktionsauslegung, der Effizienzsteigerung beim Schleifen im Hochgeschwindigkeitsbereich oder beim Einsatz digitaler Schleifwerkzeuge.

Die GrindingHub unterstützt die Schleiftagung als offizieller Partner. In dieser Rolle wird sie im Mai Schauplatz des Community-Treffens der Schleiftagungsteilnehmer sein. „Da unsere Netzwerkveranstaltung Ende Januar im digitalen Format stattfinden muss, ist die GrindingHub für uns die ideale Plattform, die Vernetzung in Präsenz mit allen interessierten Teilnehmern nachzuholen“, sagt Barth.

Zum Community-Treffen auf der GrindingHub werden daher alle Teilnehmer der Schleiftagung eingeladen. Referenten aus dem Hochschulbereich haben zusätzlich die Möglichkeit, sich auf dem Forum im Grinding Solution Park zu präsentieren. „Das Community-Treffen ist ein weiterer Baustein, damit sich Politik, Industrie und Wissenschaft übergreifend zu unserer anspruchsvollen Schleiftechnologie, in der Deutschland Weltmarkführer ist, austauschen können“, ergänzt Barth abschließend.

Eine Anmeldung zur Schleiftagung 2022 ist noch bis zum 25. Januar 2022 möglich.

Hintergrund: GrindingHub 2022 in Stuttgart

Vom 17. bis 20. Mai 2022 findet erstmals in Stuttgart die GrindingHub statt. Sie ist die neue Leitmesse und das neue Zentrum für die Schleiftechnik. Ausgerichtet wird sie, künftig in einem Zweijahres-Turnus, vom VDW (Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken), Frankfurt am Main, in Kooperation mit der Messe Stuttgart und in ideeller Trägerschaft des Industriesektors „Werkzeugmaschinen und Fertigungstechnik“ von Swissmem (Verband der Schweizer Maschinen-, Elektro- und Metallindustrie).

Die Schleiftechnik gehört in Deutschland zu den Top-4 Fertigungsverfahren innerhalb der Werkzeugmaschinenindustrie. 2020 hat die Branche Maschinen im Wert von 870 Millionen Euro produziert. Fast 80 Prozent gingen in den Export, davon etwa die Hälfte nach Europa. Die größten Absatzmärkte sind China, die USA und Frankreich. Unter den Top-Produzenten führen Deutschland, Japan und die Schweiz die Weltrangliste an. Weltweit produzierte die Schleiftechnik 2019 Maschinen im Wert von 4,9 Milliarden Euro.

Quelle: VDW

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