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Die deutschen Mittelständler halten, trotz allgemeinem Konjukturabschwung, bislang noch Kurs. - Bild: Pixabay/jarmoluk

Das geht aus dem am Dienstag (15.10.) veröffentlichten Mittelstandspanel der staatlichen Förderbank KfW hervor. Während große exportorientierte Industriekonzerne zuletzt ihre Gewinnprognosen nach unten schraubten und Stellen streichen wollen, halten die etwa 3,8 Millionen Mittelständler weitgehend Kurs.

Beschäftigung, Umsätze und Investitionen dürften den Angaben zufolge weiter zulegen. "Die Dynamik aber geht merklich zurück - dem langwährenden Aufschwung scheint allmählich die Puste auszugehen", sagte KfW-Ökonom Michael Schwartz. Damit deute sich das Ende der mittelständischen Rekordjahre an, auch wenn das Niveau vorerst hochbleiben dürfte.

Ende 2018 waren den Angaben zufolge 31,7 Millionen Menschen in mittelständischen Unternehmen beschäftigt - ein Rekordwert und ein Zuwachs von 391 000 Erwerbstätigen.

Dank der starken Binnenkonjunktur steigerten die eher inlandsorientierten Mittelständler ihren Umsatz 2018 im Schnitt um 4,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die KfW zählt Firmen, die nicht mehr als 500 Millionen Euro jährlich umsetzen, zum Mittelstand. Mehr als 10 000 Unternehmen nahmen an der Umfrage teil.