Person steckt Tankpistole für die Betankung mit Wasserstoff in einen Tankstutzen

Der Betankungsprozess mit Wasserstoff gehört im BMW-Werk in Leipzig bereits zum Alltag. (Bild: BMW Group)

130 Flurförderzeuge mit Brennstoffzellen sind bei der BMW Group im Werk Leipzig bereits im Einsatz. Darüber hinaus auch elf wasserstoffbetriebene, fahrerlose Transportfahrzeuge. Vorteile des Betankungsprozesses der Fahrzeuge mit Wasserstoff im Prozessablauf kommen genauso zum Tragen wie die kompakte Ausführung eines Wasserstoffdispensers.

Unter Werksleiterin Petra Peterhänsel verfolgt die BMW Group im Werk Leipzig einen ganzheitlichen Ansatz und denkt beim Einsatz von Brennstoffzellen bereits weit über die Intralogistik hinaus: „Zukünftig werden wir Wasserstoff als Energieträger auch in anderen Anwendungsbereichen, zum Beispiel in der Prozesswärme in der Lackiererei, der Lkw-Transportlogistik und im Bereich der Energiezentrale einsetzen. Ein wesentlicher Meilenstein auf diesem Weg wird die angestrebte leitungsgebundene Versorgung des Werkes mittels einer Wasserstoff-Pipeline sein." Derzeit wird der Wasserstoff per Lkw angeliefert.

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Eine erhebliche Rolle spielt dabei auch das Branchennetzwerk Clean Intralogistics Net (CIN). Denn das Netzwerk des CIN und somit auch der Anbietermarkt wachsen. Die Vielfalt der Brennstoffzellen-Systemanbieter nimmt weiter zu. Prominent am europäischen Markt sind nun neben Plug Power auch Globe Fuel Cell Systems, der Kion-Konzern mit seinen Marken Linde Material Handling und Still sowie FES.

„Die Intralogistik hat das Wasserstoff-Potenzial frühzeitig erkannt. Die Branche ist gut aufgestellt für den Hochlauf mit einer breiten Produktpalette. Dennoch: Um die wirtschaftliche Konkurrenzfähigkeit gegenüber konventioneller Technologie zu verbessern, einen Anreiz für Investitionen in nachhaltige und innovative Logistik-Lösungen und den Durchbruch für diese grünen Antriebstechnologie zu schaffen, ist eine gezielte Förderung durch die Bundesregierung weiterhin nötig“, erklärte CIN-Sprecher Kai Hesse von Toyota Material Handling.

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„Die Entwicklungen in der Intralogistik sind beeindruckend, viele Innovationen der letzten Jahre sind hier im BMW Group Werk Leipzig bereits in der Anwendung. Jetzt gilt es, das Momentum, das Wasserstoff gerade in der gesamtwirtschaftlichen Debatte erhält, für die Branche zu nutzen“, sagt Christoph v. Knobelsdorff, Geschäftsführer der bundeseigenen NOW GmbH, die das CIN-Netzwerk begleitet.

Im CIN sind aktuell 15 Unternehmen als Partner organisiert, um die Marktaktivierung und Marktentwicklung der Brennstoffzelle im Segment Intralogistik voranzutreiben. Die Partner bilden die ganze Wertschöpfungskette ab, von Herstellern von Flurförderzeugen und Brennstoffzellen über Zulieferer von Komponenten und Gase-Lieferanten bis hin zu den Anwendern der Technologie.

Das Forschungsprojekt HyCET um BMW entwickelt einen Wasserstoff-LKW mit Verbrennungsmotor in der Transportlogistik. Mehr dazu lesen Sie in diesem Artikel: "Konsortium um BMW, Volvo und Deutz entwickelt Wasserstoff-LKW"

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