Ein Meister zeigt einem Azubi die richtigen Handgriffe in einem Ausbildungsbetrieb.

Seltener Anblick: Azubis. Es gibt wieder weniger Ausbildungsanfänger hierzulande. - Bild: AdobeStock/Kzenon

| von Gabriel Pankow

Mit 513.300 Menschen ging die Zahl im Vergleich zu 2018 um 1,6 Prozent zurück, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte. Weniger waren es nur 2016 mit knapp 510.000. In den beiden Zwischenjahren hatten insbesondere Bewerber aus Asylherkunftsländern zusätzlich eine Ausbildung begonnen.

Erneut bestätigte sich 2019 der Trend, dass junge Frauen immer seltener eine duale Ausbildung wählen. Ihr Anteil an den neu abgeschlossenen Ausbildungsverhältnissen betrug 36,5 Prozent. Zehn Jahre zuvor waren es noch 42,6 Prozent.

Viele wollen Fachinformatiker werden

Grundsätzlich geht die Zahl der Ausbildungsverträge seit Jahren zurück. Die beliebtesten Berufe sind nach wie vor Kaufleute im Einzelhandel, Büromanagement und Industrie sowie Kfz-Mechatroniker bei den Männern und Verkäuferin bei den Frauen. Zu den wenigen Ausbildungsberufen, die gefragter sind, gehören die Fachinformatiker mit einem Plus von 8,4 Prozent zum Vorjahr.

Deutlich rückläufig sind die Zahlen hingegen in den Bereichen Gastronomie, Hotellerie, Tourismus und Einzelhandel. Zusammengenommen gab es hier im vergangenen Jahr 28 Prozent weniger neue Verträge als 2010. Die Zahl angehender Köche sank sogar um 45,3 Prozent. Über sämtliche dualen Ausbildungsberufe ging die Zahl der Neuverträge nur um 8 Prozent zurück.

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