Schachbrett mit König und Bauern

Laut Studie ist der unmittelbare Vorgesetzte der wichtigste Bezugspunkt für Mitarbeiter. Übrigens: Im Schach ist der König bei weitem nicht die mächtigste Figur. - Bild: Pixabay

In einer aktuellen Untersuchung der Personalberatung Korn Ferry haben 58 Prozent der Befragten angegeben, dass Sie sich nicht von ihren Vorgesetzten ausreichend gefördert fühlen würden. Und 39 Prozent haben sogar ausgesagt, dass ihre Chefs sie schon mindestens einmal komplett im Regen stehen gelassen haben.

  • 56 Prozent sagen, dass ihr Chef sie wenig oder gar nicht motivieren kann.
  • Den Job besser machen zu können denken 40 Prozent.
  • Gelernt haben 65 Prozent etwas von ihrer Führungskraft

"Der oder die unmittelbare Vorgesetzte ist, noch vor den Kollegen, der wichtigste Bezugspunkt von Mitarbeitern", sagt Holger Winzer, Leiter der Führungskräfteentwicklung von Korn Ferry in Deutschland. "Niemand hat einen solchen Einfluss auf die Entwicklung einzelner wie der unmittelbare Chef. Darum ist dies stets nicht nur eine formelle, sondern auch immer eine hoch emotionale Verbindung."

  • Platz 10: An der Universität Regensburg studieren derzeit circa 20.000 Menschen. Die Universität wurde in den 60er-Jahren gegründet und bietet ein breites Fächerspektrum im Bereich Geistes-, Human-, Natur- und Wirtschaftswissenschaften. Fünf ehemalige Regensburger Studenten sitzen heute in einem der 30 DAX-Vorstände. – Bild: Universität Regensburg

    Platz 10: An der Universität Regensburg studieren derzeit circa 20.000 Menschen. Die Universität wurde in den 60er-Jahren gegründet und bietet ein breites Fächerspektrum im Bereich Geistes-, Human-, Natur- und Wirtschaftswissenschaften. Fünf ehemalige Regensburger Studenten sitzen heute in einem der 30 DAX-Vorstände. – Bild: Universität Regensburg

  • Platz 9: Die Leibniz-Universität Hannover kann auf eine lange Tradition zurückblicken. Sie wurde bereits im Jahr 1831 gegründet. Heute ist sie mit knapp unter 30.000 Studenten die zweitgrößte Universität Niedersachsens. Die Studierenden können aus rund 90 Fächern auswählen, sodass für jeden Geschmack etwas dabei ist. Heute sitzen fünf Absolventen der Universität in einem der DAX-Vorstände. Damit liegt die Uni gleichauf mit Regensburg. – Bild: Pixabay/JA-Sicher

    Platz 9: Die Leibniz-Universität Hannover kann auf eine lange Tradition zurückblicken. Sie wurde bereits im Jahr 1831 gegründet. Heute ist sie mit knapp unter 30.000 Studenten die zweitgrößte Universität Niedersachsens. Die Studierenden können aus rund 90 Fächern auswählen, sodass für jeden Geschmack etwas dabei ist. Heute sitzen fünf Absolventen der Universität in einem der DAX-Vorstände. Damit liegt die Uni gleichauf mit Regensburg. – Bild: Pixabay/JA-Sicher

  • Platz 8: Die Insead University ist die einzige ausländische Hochschule unter den Top 10. Die französische Privathochschule ist auf Wirtschaftswissenschaften und laut eigenen Angaben insbesondere auf die Ausbildung von Führungskräften spezialisiert. Sie gilt als eine der renommiertesten Business Schools der Welt und bietet auch Studienprogramme in Singapur und Abu Dhabi an. Heute arbeiten fünf ehemalige Studenten in einem DAX-Vorstand. Die Uni liegt damit auf demselben Rang wie Regensburg und Hannover. – Bild: Insead

    Platz 8: Die Insead University ist die einzige ausländische Hochschule unter den Top 10. Die französische Privathochschule ist auf Wirtschaftswissenschaften und laut eigenen Angaben insbesondere auf die Ausbildung von Führungskräften spezialisiert. Sie gilt als eine der renommiertesten Business Schools der Welt und bietet auch Studienprogramme in Singapur und Abu Dhabi an. Heute arbeiten fünf ehemalige Studenten in einem DAX-Vorstand. Die Uni liegt damit auf demselben Rang wie Regensburg und Hannover. – Bild: Insead

  • Platz 7: Die Albert-Ludwigs-Universität Freiburg gilt als eine der ältesten Hochschulen in Deutschland. Sie besteht seit dem Jahr 1457. Rund 25.000 Studenten sind dort eingeschrieben. Als Volluniversität bietet die Hochschule ein breites Fächerspektrum. Auch an der Universität Freiburg haben fünf DAX-Vorstandsmitglieder den Grundstein für ihre Karriere gelegt. Die Hochschule liegt somit im Ranking auf demselben Platz wie Regensburg, Hannover und die französische Insead University. – Bild: Universität Freiburg – Patric Seeger

    Platz 7: Die Albert-Ludwigs-Universität Freiburg gilt als eine der ältesten Hochschulen in Deutschland. Sie besteht seit dem Jahr 1457. Rund 25.000 Studenten sind dort eingeschrieben. Als Volluniversität bietet die Hochschule ein breites Fächerspektrum. Auch an der Universität Freiburg haben fünf DAX-Vorstandsmitglieder den Grundstein für ihre Karriere gelegt. Die Hochschule liegt somit im Ranking auf demselben Platz wie Regensburg, Hannover und die französische Insead University. – Bild: Universität Freiburg – Patric Seeger

  • Platz 6: Bereits im Jahr 1388 wurde die Universität zu Köln gegründet. Die Zentralmensa der Universität (siehe Bild) entstand jedoch erst in den 1970er Jahren. Heute werden an der Hochschule knapp 50.000 Studenten unterrichtet. Angeboten werden alle Fächer einer Volluniversität. Sechs ehemalige Studenten sind heute Mitglieder in einem der 30 DAX-Vorstände. – Bild: Pixabay/jensjunge

    Platz 6: Bereits im Jahr 1388 wurde die Universität zu Köln gegründet. Die Zentralmensa der Universität (siehe Bild) entstand jedoch erst in den 1970er Jahren. Heute werden an der Hochschule knapp 50.000 Studenten unterrichtet. Angeboten werden alle Fächer einer Volluniversität. Sechs ehemalige Studenten sind heute Mitglieder in einem der 30 DAX-Vorstände. – Bild: Pixabay/jensjunge

  • Platz 5: In Mannheim wurde die Universität erst im Jahr 1907 gegründet. Ein Teil der Universität ist jedoch in historischen Gebäuden untergebracht, im sogenannten Schloss Mannheim mit Ehrenhof (siehe Bild). Mit rund 12.000 Studenten gehört sie zu den kleineren Hochschulen in Deutschland. Die Uni ist auf Wirtschafts- und Sozialwissenschaften sowie Informatik spezialisiert. Sechs der aktuellen DAX-Vorstandsmitglieder drückten in der Uni Mannheim die Schulbank. Sie liegt im Ranking gleichauf mit der Universität zu Köln. – Bild: Uni Mannheim

    Platz 5: In Mannheim wurde die Universität erst im Jahr 1907 gegründet. Ein Teil der Universität ist jedoch in historischen Gebäuden untergebracht, im sogenannten Schloss Mannheim mit Ehrenhof (siehe Bild). Mit rund 12.000 Studenten gehört sie zu den kleineren Hochschulen in Deutschland. Die Uni ist auf Wirtschafts- und Sozialwissenschaften sowie Informatik spezialisiert. Sechs der aktuellen DAX-Vorstandsmitglieder drückten in der Uni Mannheim die Schulbank. Sie liegt im Ranking gleichauf mit der Universität zu Köln. – Bild: Uni Mannheim

  • Platz 4: Die Technische Universität Darmstadt besteht seit dem Jahr 1877. Die rund 26.000 Studenten können zwischen Ingenieurs-, Natur- und Geisteswissenschaften auswählen. Auf dem Bild zu sehen ist das sogenannte Maschinenhaus. Das Gebäude wurde 1904 erbaut und diente bis 2001 als Kraftwerk des Campus Stadtmitte. Das Gebäude wurde denkmalpflegerisch und energetisch saniert und kann seit 2013 als Hörsaal genutzt werden. Sieben der aktuell amtierenden DAX-Vorstandsmitglieder hat die TU Darmstadt hervorgebracht. – Bild: TU Darmstadt – Thomas Ott

    Platz 4: Die Technische Universität Darmstadt besteht seit dem Jahr 1877. Die rund 26.000 Studenten können zwischen Ingenieurs-, Natur- und Geisteswissenschaften auswählen. Auf dem Bild zu sehen ist das sogenannte Maschinenhaus. Das Gebäude wurde 1904 erbaut und diente bis 2001 als Kraftwerk des Campus Stadtmitte. Das Gebäude wurde denkmalpflegerisch und energetisch saniert und kann seit 2013 als Hörsaal genutzt werden. Sieben der aktuell amtierenden DAX-Vorstandsmitglieder hat die TU Darmstadt hervorgebracht. – Bild: TU Darmstadt – Thomas Ott

  • Platz 3: An der Georg-August-Universität in Göttingen studieren derzeit etwa 30.000 Menschen. Eröffnet wurde die Hochschule bereits im Jahr 1732. Sie bietet ein breites Studienangebot von Geisteswissenschaften, Naturwissenschaften bis hin zu Human- und Wirtschaftswissenschaften. Auf dem Bild zu sehen ist ein Gebäude der Wirtschaftswissenschaften. Sieben der derzeitigen DAX-Vorstandsmitglieder haben in Göttingen studiert. Die Uni liegt damit gleichauf mit der TU Darmstadt. – Bild: Uni Göttingen

    Platz 3: An der Georg-August-Universität in Göttingen studieren derzeit etwa 30.000 Menschen. Eröffnet wurde die Hochschule bereits im Jahr 1732. Sie bietet ein breites Studienangebot von Geisteswissenschaften, Naturwissenschaften bis hin zu Human- und Wirtschaftswissenschaften. Auf dem Bild zu sehen ist ein Gebäude der Wirtschaftswissenschaften. Sieben der derzeitigen DAX-Vorstandsmitglieder haben in Göttingen studiert. Die Uni liegt damit gleichauf mit der TU Darmstadt. – Bild: Uni Göttingen

  • Platz 2: Mit über 45.000 Studenten ist die RWTH Aachen die größte technische Universität Deutschlands. Neben Ingenieurswissenschaften bietet die Uni auch Studiengänge im Bereich Architektur, Naturwissenschaften, Philosophie, Wirtschaftswissenschaften und Medizin. Von den derzeitigen DAX-Vorstandsmitgliedern sind acht Absolventen der RWTH Aachen. – Bild: RWTH Aachen

    Platz 2: Mit über 45.000 Studenten ist die RWTH Aachen die größte technische Universität Deutschlands. Neben Ingenieurswissenschaften bietet die Uni auch Studiengänge im Bereich Architektur, Naturwissenschaften, Philosophie, Wirtschaftswissenschaften und Medizin. Von den derzeitigen DAX-Vorstandsmitgliedern sind acht Absolventen der RWTH Aachen. – Bild: RWTH Aachen

  • Platz 1: Die meisten – nämlich zehn - der aktuellen DAX-Vorstandsmitglieder haben jedoch an der Ludwigs-Maximilians-Universität München studiert. Das kann auch daran liegen, dass die LMU mit über 50.000 Studenten zu den größten Universitäten Deutschlands zählt. Gegründet wurde die Hochschule bereits im Jahr 1472, jedoch am Standort Ingolstadt. Studenten können aus 288 Studiengängen auswählen. – Bild: Pixabay/Dreblow

    Platz 1: Die meisten – nämlich zehn - der aktuellen DAX-Vorstandsmitglieder haben jedoch an der Ludwigs-Maximilians-Universität München studiert. Das kann auch daran liegen, dass die LMU mit über 50.000 Studenten zu den größten Universitäten Deutschlands zählt. Gegründet wurde die Hochschule bereits im Jahr 1472, jedoch am Standort Ingolstadt. Studenten können aus 288 Studiengängen auswählen. – Bild: Pixabay/Dreblow

Chefs sind zu selten Motivationskünstler

Leider bekommen in der Untersuchung die Chefs auch in anderen Bereichen schlechte Noten. 52 Prozent der Befragten sagen, ihr Vorgesetzter habe schon einmal die Lorbeeren anstatt ihrer eingeheimst. Und 56 Prozent sagen, dass ihr Chef sie wenig oder gar nicht motivieren kann.

Holger Winzer sagt: "Wir befinden uns in einer Zeit des Umbruchs, in der ein Chef nicht mehr auf Kontrolle und Delegieren festgelegt werden kann. Er soll Inspirieren, Fördern, Befähigen, Zuhören. Dazu benötigen Führungskräfte aber ganz neue Kompetenzen und müssen Techniken erlernen, um dies in die Praxis umsetzen zu können. Trotz der aus meiner Sicht recht drastischen Aussagen in dieser Untersuchung, kann ich sagen, dass die meisten Unternehmen in Deutschland das Problem erkannt haben und intensiv an einer Entwicklung ihrer Führungskräfte arbeiten."

Das sind die 10 personalstärksten Unternehmen weltweit

Rund 2,3 Millionen Menschen arbeiten für das größte Unternehmen der Welt. Wer das ist und welche Firmen außerdem noch zu den personalstärksten der Welt zählen, haben wir für Sie aufgelistet. Lernen Sie die personalstärksten Unternehmen kennen!

Selbst Chef sein? Das will nur eine Minderheit

Zwar wünschen sich Mitarbeiter mehr Förderung und Motivation von ihren Chefs, gleichzeitig haben sie aber einen hohen Respekt vor ihnen. Eine Minderheit (40 Prozent) denkt, dass sie den Job besser ausfüllen könnte als ihr Boss und nur 32 Prozent würden überhaupt den Job des Vorgesetzten haben wollen.

Nur 25 Prozent halten sich für cleverer als ihr Chef und 65 Prozent sagen, dass sie von ihrer Führungskraft etwas lernen konnten.

Auch Chefs sind nur Menschen - sagen zumindest einige

"Mitarbeiter sehen natürlich, wie sich die Profile ihrer Vorgesetzten ändern, insbesondere im mittleren Management", sagt Holger Winzer. "Und sie sind oft empathisch und demütig genug zu erkennen, dass auch der Chef nur ein Mensch ist. Eine solche Haltung hilft Unternehmen übrigens ungemein in dieser Zeit der großen Veränderungen, die Rollen ihrer Führungskräfte neu zu definieren und mit Leben zu füllen. Denn wer inspiriert, gefördert und befähigt werden möchte, der sollte zugleich seinen Vorgesetzten zugestehen, dass auch sie Bedürfnisse und Herausforderungen haben, die zu bewältigen sind", so Winzer.

Darum sei entscheidend, nicht stets den Fehler nur bei den Führungskräften zu suchen. "Sondern richtig ist: Führungskräfte weiterentwickeln, aber zugleich eine Atmosphäre und Kultur schaffen, in dem das überhaupt möglich ist – und in der sich dann auch jede einzelne Mitarbeiterin und jeder einzelne Mitarbeiter weiterentwickeln kann und muss", erklärt der Personalexperte.

Korn Ferry hat im September 2019 804 Professionals über ihre Haltung zu ihren Vorgesetzten befragt.

  • E-Mail privat

    Das Lesen, Schreiben und Versenden von privaten E-Mails ist eine Ablenkung im Arbeitsalltag. Rund 22% der Frauen und 29 % der Männer geben an, in ihrer Arbeitszeit von privaten E-Mail abgelenkt zu sein. - Bild: Pixabay

  • Social Media

    WhatsApp, Facebook und Co. - Social Media und die schnelle Kommunikation über diese stellt eine häufige Ablenkung dar. Das Schreiben miteinander über solche Messenger-Dienste hält 30 % der weiblichen und rund 33 % der männlichen Befragten von ihrer Arbeit ab. - Bild: Pixabay

  • Handy Ablenkung

    Ein Alltag ohne Smartphone ist heutzutage nicht mehr denkbar. Deshalb schauen rund 36 % der Frauen und 43 % der Männer während ihrer Arbeitszeit auf ihr Handy und können deshalb nicht ihrer Arbeit nachgehen. - Bild: Pixabay

  • nervende Ablenkung

    Wenn der Kollege mal zu laut telefoniert oder die ganze Abteilung mit seinen Gesprächen unterhält, fällt es schwer sich zu konzentrieren. Aufgrund solcher Geräuschkulissen von den Kollegen geben 44 % der befragten Frauen und 40 % der befragten Männer an abgelenkt zu sein. - Bild: Pixabay

  • Gespräch Frauen

    Der häufigste Grund für Ablenkung am Arbeitsplatz sind Gespräche mit den Kollegen. Rund 66 % der weiblichen und 58 % der männlichen Befragten gaben bei der Umfrage an, gelegentlich mit ihren Kollegen Privatgespräche zu führen und deswegen nicht ihrer Arbeit nachgehen zu können. - Bild: Pixabay

Die Top 20 des deutschen Maschinen- und Anlagenbaus 2018

Unser Ranking zeigt Ihnen die 20 erfolgreichsten Unternehmen im deutschen Maschinen- und Anlagenbau 2018, die aktuellen Branchentrends sowie die Aussichten für 2019.

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