Der Maschinen- und Anlagenbau ist sich einig, dass Technologien wie Machine Learning langfristig ein Thema sein werden

Der Maschinen- und Anlagenbau ist sich einig, dass Technologien wie Machine Learning langfristig ein Thema sein werden. - Bild: Pixabay

Die zweitägige Veranstaltung bietet einen Überblick über aktuelle Trends und Hilfe beim Einstieg in den digitalen Wandel“, erklärt Prof. Claus Oetter, stellv. Geschäftsführer VDMA Software und Digitalisierung.

Die Sonderschau widmet sich der zunehmenden Digitalisierung in der Produktion. Das Konzept besteht zum einen aus einem Fachkongress, der in Zusammenarbeit mit dem VDMA Software und Digitalisierung organisiert wird. Zum anderen präsentieren sich Hersteller von Softwarelösungen im Bereich digitale Geschäftsmodelle, digitale Produktion, digitale Produktentwicklung, digitaler Service & Kundendienst, Softwareentwicklung sowie Dienstleister und Hersteller von Hardware. „Der Digital Way ist die Antwort darauf, dass Digitalisierung ein enorm wichtiges Thema ist“, betont Oetter. Der VDMA Software und Digitalisierung wird auf dem Digital Way Sessions zu Augmented und Virtual Reality, Digitale Transformation, Plattformen, Digitale Simulation sowie Machine Learning präsentieren.

Machine Learning und Big Data mit großem Zuwachs

Der Maschinen- und Anlagenbau ist sich einig, dass Technologien wie Machine Learning langfristig ein Thema sein werden. „Künstliche Intelligenz in Verbindung mit dem Domainwissen der Branche sichert Unternehmen in Zukunft neue Ansätze und Geschäftsmodelle“, erklärt Rainer Glatz, Geschäftsführer des VDMA Software und Digitalisierung. In einer aktuellen VDMA-Erhebung wurde die Relevanz von Technologien sowie Entwicklungstendenzen bei der Digitalisierung von Produkten und produktbegleitenden Dienstleistungen im Maschinenbau erfragt. Die Ergebnisse zeigen, dass Machine Learning und Big Data einen großen Zuwachs beim Angebot von digitalisierten Produkten und produktbegleitenden Dienstleistungen in den nächsten Jahren aufweisen.

Neben Predictive Maintenance (65 Prozent) und Condition Monitoring (43 Prozent), die schon bei mehr als jedem fünften Studienteilnehmer im Portfolio enthalten sind, zeigen vor allem die Planungen bei datenbasierten Dienstleistungen im Vergleich zum bisherigen Angebot die größten Anstiege. So planen 48 Prozent der Unternehmen auf Basis von Big Data Analytics und 38 Prozent der Unternehmen auf Basis von Machine Learning eine entsprechende Angebotserweiterung.

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Umsatzmotor digitalisierte produktbegleitende Dienstleistungen

Digitalisierte produktbegleitende Dienstleistungen spielen hinsichtlich des Unternehmensumsatzes bisher eine vergleichsweise geringe Rolle. Bei 87 Prozent der Studienteilnehmer beträgt der Anteil am Umsatz heute nur bis zu fünf Prozent. Dies soll sich, bedingt durch die angestrebte umfangreiche Erweiterung des Dienstleistungsangebotes, bis 2021 deutlich verändern. Mehr als die Hälfte der Unternehmen strebt dann Umsatzanteile zwischen sechs und 40 Prozent an.

Personal und Wissenstransfer sind größte Herausforderungen

Die zunehmende Digitalisierung der Maschinenbauprodukte und produktbegleitenden Dienstleistungen stellt die Unternehmen nach eigener Aussage jedoch auch vor große Probleme. Personalengpässe in den Softwareentwicklungsabteilungen, der weiter steigende Personalbedarf sowie die Aus- und Weiterbildung werden für immer mehr Unternehmen zur Herausforderung. Bereits heute sehen acht von zehn Studienteilnehmer die Personalverfügbarkeit bei der Entwicklung von Software und Automatisierungstechnik als großes Problem an.

Enge Kooperation mit IT-Unternehmen und Maschinenbauern

„Es wird deshalb umso wichtiger, sich nicht nur über eine bessere und zielgerichtete Weiterbildung im Unternehmen Gedanken zu machen, sondern auch engere Kooperationen mit Dienstleistungspartnern, IT-Unternehmen oder anderen Maschinenbauern einzugehen“, fordert Prof. Claus Oetter, „so kann die eigene Digitalisierungskompetenz verstärkt und Erfahrungen bei der Anwendung neuer Technologien frühzeitig geteilt werden.“

VDMA