Bosch Entwicklung Brennstoffzelle

ntwicklung von innovativer Festoxid-Brennstoffzellen-Technologie. Mit der Beteiligung am britischen Brennstoffzellen-Spezialisten Ceres Power will Bosch die Entwicklung stationärer Brennstoffzellen voran treiben. - Bild: Bosch

| von Julia Dusold

Der Technologiekonzern Bosch baut seine Beteiligung am britischen Unternehmen Ceres Power aus und will die Entwicklung stationärer Brennstoffzellensysteme etwa für den Betrieb von Elektro-Ladeparks forcieren. Man habe seine Anteile an dem Brennstoffzellen-Spezialisten von 3,9 auf 18 Prozent erhöht und dafür weitere 90 Millionen Euro investiert, teilte Bosch mit.

Ceres Power ist einer der führenden Akteure in der Entwicklung der Festoxid-Brennstoffzellen-Technologie (SOFC) der nächsten Generation. Strategisch will das Unternehmen die Technologie durch lizenzierte Volumenfertigung mit Partnern industrialisieren und sie für die vernetzte und dezentrale Energieerzeugung einsetzen. So sollen zum Beispiel Fabriken, Rechenzentren oder Ladeparks von Elektro-Fahrzeugen künftig mit Energie versorgt werden.

"Die hocheffiziente Festoxid-Brennstoffzelle ist für Bosch ein wichtiger Beitrag zur Versorgungssicherheit und Flexibilität von Energiesystemen", erläutert Christian Fischer, Mitglied der Bosch-Geschäftsführung mit Verantwortung für den Unternehmensbereich Energy and Building Technology. "Gemeinsam mit unserem Entwicklungspartner Ceres Power hat Bosch in der Entwicklung von Brennstoffzellen-Stacks für stationäre Anwendungen bereits große Fortschritte gemacht."

Die beiden Unternehmen hatten sich im August 2018 zusammengetan. Bosch hat nach eigenen Angaben bereits vergangenen Herbst mit einer Kleinserienfertigung von ersten Brennstoffzellensystemen begonnen. Für die Zukunft sei auch eine Großserienfertigung dieser stationären Systeme denkbar, hieß es nun von Bosch. Zum genauen Umfang machte ein Unternehmenssprecher auf Anfrage keine Angaben.

Mit Material von dpa und Bosch

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