Gelbe Gabelstapler von Jungheinrich stehen in einer Reihe.

Jungheinrich erwirtschaftet ein erfolgreiches erstes Halbjahr. - Bild: Jungheinrich

Die Geschäfte für den Gabelstapler-Hersteller Jungheinrich laufen weiter rund. Dabei profitiert das Unternehmen vor allem von einer hohen Nachfrage nach Neufahrzeugen und Automatiksystemen. Der Umsatz kletterte im zweiten Quartal im Jahresvergleich um 16,8 Prozent auf gut eine Milliarde Euro, wie der Konzern am Donnerstag mitteilte. Beim Ergebnis lief es für Jungheinrich noch besser. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) legte auf 97 Millionen Euro zu - mehr als doppelt so viel wie vor einem Jahr. Unter dem Strich blieb ein Überschuss von 71 Millionen Euro nach 28 Millionen Euro im Vorjahresquartal. Die Jahresziele bestätigten die Hamburger.

Dr. Lars Brzoska, Vorstandsvorsitzender der Jungheinrich AG: „Das erste Halbjahr 2021 verlief für Jungheinrich wie erwartet sehr gut. Dies zeigt sich insbesondere im starken Auftragseingang, ebenso konnten wir unsere Profitabilität deutlich steigern. Die Corona-Pandemie managen wir weiterhin erfolgreich. Die Folgen der weltweit angespannten Lage in den globalen Lieferketten auf den Konzern konnten dank unseres effektiven Supply Chain Managements gering gehalten werden. Gleichzeitig setzen wir konsequent unsere Strategie 2025+ um. Auf den weiteren Jahresverlauf blicken wir positiv.“

Beständige Nachfrage

Aufgrund des sehr starken Auftragseinganges im ersten Quartal 2021 und einer auch für den weiteren Jahresverlauf erwarteten hohen Nachfrage nach Flurförderzeugen und Automatiksystemen hat der Vorstand die am 26. März 2021 veröffentlichte Prognose für das Jahr 2021 mit einer am 22. April 2021 veröffentlichten Ad-hoc-Meldung erhöht. Die Erwartung hat sich seitdem nicht verändert. Die Zahlen für das zweite Quartal 2021 reflektieren die erwartete, weiterhin gute Nachfrage. Der Vorstand bestätigt daher die im April erhöhte Prognose, wobei für den Auftragseingang nach aktueller Einschätzung das obere Ende der Bandbreite von 4,2 Milliarden Euro bis 4,5 Milliarden Euro (2020: 3,8 Milliarden Euro) leicht überschritten werden könnte. Der Konzernumsatz dürfte sich aufgrund der großen Herausforderungen in der Lieferkette innerhalb einer Bandbreite von 4,0 Milliarden Euro bis 4,2 Milliarden Euro (2020: 3,8 Milliarden Euro) bewegen.

Die im November 2020 veröffentlichten Ziele und Maßnahmen der Strategie 2025+ werden vollumfänglich weiterverfolgt und die Zielgrößen für 2025 bis zum Jahresende überprüft.

 

Quellen: Dpa, Jungheinrich

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