Kion Group Schriftzug

Die Geschäfte der Kion Group liefen besser als ewartet. - Bild: Kion

| von Gabriel Pankow

Der Umsatz sei nach vorläufigen Zahlen um fast zehn Prozent auf rund 8,8 Milliarden Euro gestiegen, teilte das im MDax  gelistete Unternehmen am Freitag (17.1.) in Frankfurt mit. Der bereinigte Gewinn vor Zinsen und Steuern (bereinigtes Ebit) zog allerdings nur um acht Prozent auf etwa 850 Millionen Euro an. Der Auftragseingang wuchs um fünf Prozent auf rund 9,1 Milliarden Euro.

Kion hatte sich zuvor einen Umsatz von 8,15 bis 8,65 Milliarden Euro und ein bereinigtes Ebit von 805 bis 875 Millionen Euro zum Ziel gesetzt. Erlöse und Auftragseingang übertrafen nun die mittleren Prognosen der vom Unternehmen befragten Analysten.

Vorstandschef stimmt Aktionäre auf schwieriges Geschäftsjahr ein

Der operative Gewinn fiel allerdings etwas niedriger aus als von Experten erwartet. Der Kurs der Kion-Aktie drehte nach einem kurzzeitigen Kurssprung am späten Vormittag ins Minus und fiel zuletzt um moderate 0,27 Prozent. Allerdings waren die Aktien auch seit Oktober stark gestiegen.

Für 2020 bereitet Vorstandschef Gordon Riske die Aktionäre auf eine verhaltenere Entwicklung vor. Wegen der Unsicherheit in der Weltpolitik und schwankenden wirtschaftlichen Erwartungen rechnet der Vorstand mit einem eher stagnierenden Weltmarkt für Flurförderzeuge.

Der Markt für Automatisierungslösungen dürfte nach seiner Einschätzung aber weiter wachsen. Allerdings werde das neue Jahr für Kion vor allem von Investitionen in die Zukunft geprägt sein. Dies werde das Ergebnis im neuen Jahr belasten.