Eine junge Frau mit Brille und Dutt sitzt im Schneidersitz auf einer Couch und hat dabei ein Smartphone am Ohr und ihren Laptop auf ihrem Schoß.

Gemütlicher als Pendeln und es spart auch noch Treibhausgase ein: Homeoffice. - Bild: AdobeStock/franz12

| von Gabriel Pankow

Der CO2-Ausstoß im Verkehr könnte um 5,4 Millionen Tonnen pro Jahr sinken, wenn zwei von fünf Arbeitnehmern an zwei Tagen pro Woche von zu Hause aus arbeiten, ergab eine Studie des Instituts für Zukunftsstudien und Technologiebewertung (IZT) im Auftrag der Umweltschutz-Organisation.

Sie liegt der Deutschen Presse-Agentur vor. Zum Vergleich: Im gesamten Verkehrsbereich in Deutschland entstanden im vergangenen Jahr 166 Millionen Tonnen CO2.

"Die Corona-Monate haben gezeigt, dass sich viele Arbeiten problemlos von zu Haus erledigen lassen", erklärte Greenpeace-Sprecher Benjamin Stephan. "Bundesregierung und Unternehmen sollten die Arbeit im Homeoffice jetzt konsequent fördern, denn Telearbeit schützt das Klima, entlastet den Verkehr und schenkt Arbeitnehmenden Zeit und Flexibilität." Im Frühjahr hatten wegen der Corona-Pandemie sehr viel mehr Menschen von zu Hause aus gearbeitet als sonst.

Greenpeace: Telearbeit muss ausgeweitet werden

In der Studie geht es nur um den täglichen Pendelverkehr, nicht die Treibhausgase, die zusätzlich bei Dienstreisen entstehen. Als Grundlage diente der Datensatz "Mobilität in Deutschland" von 2017 des Bundesverkehrsministeriums.

Um die Ziele des Pariser Klimaschutzabkommens zu erreichen, seien auch kleine Schritte nötig, heißt es in der Studie - Telearbeit auszuweiten, sei eine Möglichkeit. Sie könne aber nur ein Teil der Lösung sein, denn sie komme überwiegend für gut ausgebildete und entsprechend gut verdienende Arbeitnehmer in Frage.

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