Auch hierzulande gibt es viele junge Erfinder.

Auch hierzulande gibt es viele junge Erfinder. - Bild: Pete Linforth auf Pixabay

"Das Potenzial ist bei weitem nicht gehoben. Nach wie vor wird die Kraft des jugendlichen Erfindergeistes bei uns unterschätzt", sagte der Geschäftsführer der Stiftung, Sven Baszio, der Deutschen Presse-Agentur. Lehrer sollten zum Beispiel besser ausgebildet werden, um Talente besser zu erkennen und für die Forschung fit zu machen.

Außerdem gebe es in Deutschland abseits der Schulen zu wenige Orte, an denen sich jugendliche Erfinder treffen, austauschen und experimentieren können, sagte Baszio. "Schule allein reicht da nicht, dort sind die zeitlichen Räume und die Infrastruktur zu beschränkt."

Wie junge Forscher gefördert werden sollen

Jugendliche müssten sich regelmäßig treffen und zum Beispiel in sogenannten Schülerforschungszentren ihren Ideen nachgehen können, sagte Baszio vor der Verleihung des Artur-Fischer-Erfinderpreises Baden-Württemberg am Mittwoch in Stuttgart. Der Preis prämiert alle zwei Jahre sowohl private Erfinder als auch Erfindungen von Schülern und Schulklassen.

Vor allem die Kommunen seien in diesem Punkt gefragt. Sie könnten etwa leerstehende Häuser bereitstellen, außerdem müsse die lokale Wirtschaft ins Boot geholt werden, schlägt Baszio vor. "Für beide ist es eine Win-win-Situation, denn die Jugendlichen werden gefördert, und die Wirtschaft sichtet und schult ihren möglichen Nachwuchs."

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